6. Einführung in die Didaktik

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Im Umgang mit dem Lehrplanteppich (Lehrplan 1989) sowie im Hinblick auf den kompetenzorientierten L1-Unterricht mit dem Deutschlehrmittel (Die Sprachstarken 2-6) sollen folgende Lernziele angestrebt werden:

  • Die Vertikalität der Programme in den beiden Lehrplänen sollen untersucht werden (lineares- und Spiralcurriculum).
  • Die Studierenden setzen sich mit den eigenen Vorstellungen von Sprache und Kommunikation auseinander (in Bezug auf Kommunikationsverhalten, Spracherwerb und Sprachentwicklung).
  • Sie kennen verschiedene Kommunikationsmodelle (Schulz v. Thun, Gordon, Transaktionsanalyse, Watzlawick) und den Umgang mit Sprache (Grundlagen der Pragmatik).
  • Sie sind vertraut mit der Einteilung von Zeichen nach Ch. S. Peirce sowie der Struktur des sprachlichen Zeichens (F. de Saussures, F.) und dem semiotische Dreieck.
  • Sie kennen die Struktur der gesprochenen und der geschriebenen Sprache dank einem Einblick in systemlinguistische Bereiche (d.h. Sprachnormen: besonders Morphologie und Syntax sowie sprachsystematische Regeln bzw. Prinzipien der deutschen Orthografie) sowie spezifische Herausforderungen des Bereich Sprache L1 im schulischen Kontext (Lehrplananforderungen)
  • Sie kennen die Prinzipien des Spracherwerbs (Psycho- und Neurolinguistik).

Schlüsselwörter:

Semiotik, Pragmatik, Semantik, Systemlinguistik: Sprachnormen sowie sprachsystematische Regeln, Neuro- und Psycholinguistik: Grundlagen des Spracherwerbs

Literatur und Quellen:

Glinz, E., Glinz, H. & Ramseier, M. (1997). Sprachunterricht. Theorie und Praxis. Aarau: Sauerländer.

Lehrpläne Deutsch und Französisch des Kantons Wallis.

Lindauer, Th. & Schmellentin (62017). Die wichtigen Rechtschreibregeln. Handbuch für den Unterricht. Zürich: Orell Füssli.

Deutschlehrmittel: Die Sprachstarken. Bände 2-6. Zug: Klett & Balmer.

Szagun, G. (2006). Sprachentwicklung beim Kind. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Studierenden lernen in Mathematik und Naturwissenschaften grundlegende didaktische Prinzipien kennen.

In der Mathematik erhalten die Studierenden einen ersten Einblick in die Didaktik der Mathematik. Das Erstellen einer Sachanalyse und einem Concept Map werden in verschiedenen mathematischen Themengebieten erarbeitet. Den Studierenden wird der Sinn der Mathematik nähergebracht und welchen Stellenwert das Fach Mathematik im alltäglichen Leben hat. Es wird aufzeigt wo überall Mathematik drinsteckt. Anhand von Schülerbeispielen werden Fehler analysiert und aufgezeigt welchen produktiven Nutzen Fehler haben können. Anwendungsbeispiele in Form von informativen Aufgaben sollen den Studierenden aufzeigen wie man Schüler besser analysieren/einstufen kann. Selber diagnostische Gespräche führen und anhand Videos auswerten gehört zu den wichtigen Kompetenzen einer zukünftigen Lehrperson und soll im Praktikum selber erfahren werden.

In den Naturwissenschaften lernen die Studierenden die Eigenheiten der Naturwissenschaftlichen Bildung und die unterschiedlichen Zugänge zu diesem Fachbereich kennen. Der Ansatz des Conceptual Change mit den individuellen Prä- und Postkonzepten der einzelnen Schülerinnen und Schüler, das problemorientierte Lernen sowie das Beobachten und Experimentieren werden detailliert angeschaut. Dabei lernen die Studiereden anhand konkreter Anwendungsbeispielen worauf bei der Umsetzung zu achten ist. Während dem Praktikum erfassen die Studierenden zu einem bestimmten Sachverhalt die Vorstellungen der Kinder, analysieren diese anschliessend und stellen Bezüge zu den kennengelernten Konzepten her.

Schlüsselwörter:

Conceptual Change, problemorientiertes Lernen, Beobachten und Experimentieren, Fehleranalyse, Diagnostisches Gespräch, Concept Map.

Literatur und Quellen:

Bruder, Regina, Lisa Hefendehl-Hebeker, Barbara Schmidt-Thieme, und Hans-Georg Weigand (2015). Handbuch der Mathematikdidaktik. Berlin Heidelberg: Springer Spektrum.

Guder, Klaus U (2012). Mathematische Kompetenzen erheben, fördern und herausfordern. Kiel: IPN Leibniz-Institut f. d. Pädagogik d. Naturwissenschaften an d. Universität Kiel.

Hasemann, Klaus, und Hedwig Gasteiger (2014). Anfangsunterricht Mathematik. 3., Überarbeitete und erweiterte Auflage. Mathematik Primarstufe und Sekundarstufe I + II. Berlin Heidelberg: Springer Spektrum.

Kahlert J., Fölling-Albers M., Hartinger A., Miller S., Wittkowske S. (Hrsg.) (2015). Handbuch Didaktik des Sachunterrichts. (2. Aktualisierte und erweiterte Auflage). Bad Heilbronn: Klinghardt.

Kalcsics K., Wilhelm M. (2017). Lernwelten Natur – Mensch – Gesellschaft. Ausbildung. Fachdidaktische Grundlagen. Bern: Schulverlag plus AG.

Labudde P. (2013). Fachdidaktik Naturwissenschaften. 1.-9. Schuljahr. Bern: Haupt-Verlag.

Nitsch, Renate, und Regina Bruder (2015). Diagnose von Lernschwierigkeiten im Bereich funktionaler Zusammenhänge: eine Studie zu typischen Fehlermustern bei Darstellungswechseln. Wiesbaden: Springer Spektrum.

Padberg, F. (2005). Didaktik der Arithmetik für die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung (3. erw., völlig überarb. Aufl.). München: Elsevier-Spektrum.

Spiegel, H. & Selter, Ch. (2004). Kinder & Mathematik. Was Erwachsene wissen sollten. 2. Auflage. Seelze-Velber: Kallmeyer.

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Lernenden sollen anhand aktueller Beispiele in die Problematik der Fächer bildnerisches, technisches und textiles Gestalten, Musik und Sport eingeführt werden. Welchen Stellenwert haben die Fächer in unserer Gesellschaft, in unseren Schule? Wie können die musisch-kulturellen Fächer und Sport einen höheren Stellenwert, eine grössere Akzeptanz erreichen? Gegen die Abschaffung, gegen die Stundenkürzungen, gegen das Argument des „nur-ein-Ausgleich-zu-anderen-Fächern“.

Ziele der Veranstaltung:

  • Einblick geben in die Geschichte der musisch- kulturellen und sportlichen Erziehung: „Die musischen Fächer im Wandel der Zeit“
  • Sich im Bereich Bildungspolitik mit der Frage auseinander setzen: „Welche Bedeutung lässt die Gesellschaft der musischen und sportlichen Erziehung zukommen?“
  • Sich ein Grundwissen darüber aneignen, wie wichtig eine umfassende Erziehung in diesen Lernbereichen für die Kinder der Grundschule ist.
  • Handlungsorientiertes Lehren und Lernen als fachspezifischen Ansatz im musischen Bereich und Sport kennen lernen.
  • Eine professionelle Sicht auf die musischen Fächer und Sport aufbauen. Den eigenen Standpunkt kritisch überdenken.

Schriftliche Prüfung (1h) in der Semestermitte zu den vorher behandelten Themen in den Bereichen bildnerische Gestalten und Sport, sowie eine Präsentation des Gruppen-Projekts als Argumentarium für musisch-kulturelle Fächer und Sport.

Schlüsselwörter:

Argumentarium, Pro musisch-kulturelle Fächer & Sport, Kreativität, Lernformen, Bildungspolitik

Literatur und Quellen:

Lehrplan 21. Fachbereichslehrplan Bildnerisches Gestalten BG, (2015), D-EDK, Luzern

Lehrmittel „Sporterziehung, Band 1“, Bern: EDMZ

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Lernveranstaltung „Vorbereitung auf die Fachdidaktik Musik“ ermöglicht es dem Studenten in erster Linie, persönliche musikalische Kompetenzen aufzuarbeiten, weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Durch praktische Übungen (z.B. Liedvortrag) während den Lernveranstaltungen sollen die Studierenden Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, definieren, erlernen und diese umsetzen.

In der LV 6.5 liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem vokalen Bereich. Das Singen fördert die Entwicklung von Kreativität und vor allem die Persönlichkeit, macht Freude und weckt die Neugier am vielfältigen Einsatz der Stimme.

In einem weiteren Schritt werden die Studierenden befähigt und ermuntert, einen nachhaltigen Musikunterricht aufzuzeigen und zu gestalten, in denen die altersgerechte Förderung und Entfaltung der musikalischen Fähigkeiten von Kindern im Zentrum steht.

Schlüsselwörter:

Musikdidaktik, Lehrplan 21, Singen

Literatur und Quellen:

Josef Röösli, (1991), Didaktik des Musikunterrichtes, Comenius

Heike Arnold-Joppich, Lars Baumann, Singen in der Grundschule, Ein Lehr- und Übungsbuch für die Praxis, Helbling Verlag

Mechtild Fuchs, (2010) Musik in der Grundschule, neu denken – neu gestalten, Helbling Verlag

Petra Hügel, (2012), Schul-Liederbuch, Schott

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Lernveranstaltung „Vorbereitung auf die Fachdidaktik Musik“ ermöglicht es dem Studenten in erster Linie, persönliche musikalische Kompetenzen aufzuarbeiten und diese auch weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Durch praktische Übungen (z.B. Präsentation von Lektionssequenzen) während den Lernveranstaltungen sollen die Studierenden Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, definieren, erlernen und diese umsetzen.

In der LV 6.6 liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Praxis des musikalischen Wissens und kleineren musikalisch-didaktischen Lektionseinsätzen.

In einem weiteren Schritt werden die Studierenden befähigt und ermuntert, einen nachhaltigen Musikunterricht aufzuzeigen und zu gestalten, in denen die altersgerechte Förderung und Entfaltung der musikalischen Fähigkeiten von Kindern im Zentrum steht.

Schlüsselwörter:

Musikdidaktik, Lehrplan 21, Praxis des Musikalischen Wissens, Lektionssequenzen

Literatur und Quellen:

Josef Röösli, (1991), Didaktik des Musikunterrichtes, Comenius

Heike Arnold-Joppich, Lars Baumann, Singen in der Grundschule, Ein Lehr- und Übungsbuch für die Praxis, Helbling Verlag

Mechtild Fuchs, (2010) Musik in der Grundschule, neu denken – neu gestalten, Helbling Verlag

Petra Hügel, (2012), Schul-Liederbuch, Schott

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Aufbauend auf den Arbeitsbereichen des noch aktuellen Lehrplans erarbeiten die SuS ihre eigene Handlungskompetenz in den Sparten Grafik, Collage/Montage, Farbe, Plastik, Aktion/Spiel, Film/Video/Computer, dabei sollen in allen Bereich möglichst breit abgestütztes Wissen und Können vermittelt, möglichst viele Techniken kennengelernt und vor allem selber ausprobiert werden. Diese Arbeitsbereiche finden auch im LP21 ihren Platz und werden ergänzt durch weitere Elemente: Wahrnehmung und Kommunikation, Prozesse und Produkte (hier kommen die ehemaligen Arbeitsbereiche hinein), Reflexion und Kontext. Diese neuen Elemente werden im Unterricht aufgegriffen und angewendet: durch Sprechen über und Betrachten von eigenen und fremden Bilder, durch Bildanalyse und Lesen von Bildern, durch Kontextualisierung mit aktueller und vergangener Kunst.

Evaluationsform: Erarbeitung und mündliche Präsentation eines Portfolios mit einem selbstgewählten Thema und den erarbeiteten Materialien aus der LV (Geschichten erzählen, Bildzusammenhänge suchen, Kompositionselemente kennenlernen, Sprechen über Bilder), sowie ein schriftlicher Rechercheauftrag in Zusammenarbeit mit 8.7 (Kunstschaffende kennenlernen, recherchieren üben, Quellen- und Zitatangaben anwenden, das recherchierte Wissen wird in Form einer Stop-Motion-Animation verarbeitet und angewendet.) 

Schlüsselwörter:

Grafik, Collage/Montage, Farbe, Plastik, Aktion/Spiel, Film/Video/Computer, Animation, Recherche, Portfolio 

Literatur und Quellen:

Zentralstelle für Lehrerfortbildung Bern (Hg.) (1988): Elemente. Wasser, Luft, Erde, Feuer. Projektgruppe Zeichnen/Gestalten. Eine Zytglogge Werkschachtel. Zytglogge Verlag Bern, Gümligen.

Erziehungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern (Hg.) (Ausgabe 1996): Bildnerisches Gestalten. 1. bis 9. Klasse. Grafik, Farbe, Collage/Montage, Plastik, Aktion/Spiel, Foto/film/Video/Computer. Ausgewählte Unterrichtseinheiten für die Primar- und Orientierungsstufe. Kantonaler Lehrmittelverlag Luzern, Luzern.

Eid, Klaus; Ruprecht, Hakon (2001): Papiercollage für Einsteiger. Grundlagen, Techniken, Beispiele. Für Freizeit und Unterricht. Augustus Verlag, München.

Pouyet, Marc (2008): Ideenbuch für Landart. 500 Inspirationen für Naturgestaltungen rund ums Jahr. AT Verlag, Baden/München.

Bütikofer, Katharina; Frey, Stefan; Nyffenegger, Katharina (2. Auflage 1993): Zum Beispiel: Paul Klee. Wir entdecken Kunst. Aare Verlag, Aarau. ISBN: 3-7260-0391-6

Smith, Keri (2010): Mach dieses Buch fertig. Erschaffen ist zerstören. Verlag Antje Kunstmann GmbH, München.

Smith, Keri (2011): Wie man sich die Welt erlebt. Verlag Antje Kunstmann GmbH, München.

 

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Anhand der verschiedenen Werkmaterialien (Papier/Karton, Holz, Metall, Ton) und Techniken (Rollen, Kettenreaktion, formen, verändern, ergänzen) wird den Studis ein Einstieg in die Praxis des technischen Gestaltens ermöglicht. Themen: Papier/Karton, Ton, Metall (biegen), Holz, Sicherheit im Werkraum, Styropor (und andere Kunststoffe), Rollen, Kettenreaktion.

Evaluationsform:

  • Eingabe  eines Minikonzepts (Planung eines Produkts). Ein eigenes Produkt erarbeiten, welches zu den Bewertungskriterien passt.
  • Das Produkt hat einen konkreten Nutzen. Es ist klar, wofür das Produkt benutzt werden soll. (alltagstauglich)
  • Das Produkt kann mehrmals verwendet werden, ohne dass es kaputt geht (z.B. mehrmals öffnen, mehrmals darauf sitzen, mehrmals etwas transportieren, etc.).
  • Die Arbeiten am Produkt sind sauber und sorgfältig ausgeführt.
  • Das Produkt ist gut transportabel und kann leicht aufgeräumt werden.
  • Das Produkt ist multifunktional: Es deckt nicht nur ein Bedürfnis ab, sondern kann in mehreren Situationen oder für mehrere verschiedene Handlungen (Aktionen) benutzt werden.
  • Es werden Recyclingmaterialien verwendet, um das Produkt zu gestalten.
  • Die Wiederverwertung des Materials ermöglicht eine klare stoffliche Aufwertung.
  • Das Projekt weckt inhaltlich Interesse am Thema „Upcycling“ und löst etwas aus.
  • Das Projekt hat eine formale Eigenständigkeit und Originalität.
  • Das Projekt konnte abgeschlossen werden. Der Zeitplan funktionierte. Das Produkt entspricht der zur Verfügung stehenden Zeit.

Schriftliche Dokumentation der Arbeiten und des Produkts (Reflexion und Analyse des Produkts), mündliche Präsentation der Arbeit.

Schlüsselwörter:

NUpcycling, Werkstoffe, Werkzeuge, Sicherheit, Produkt

Literatur und Quellen:

Bischofsberger, Claudia (2003): Wertlos – Wertvoll. Ideen zum Gestalten mit wertlos-wertvollem Material. schulverlag blmv AG, Bern. 

Werkweiser 2 für technisches und textiles Gestalten. 3. bis 6. Schuljahr. Handbuch für Lehrkräfte. (2. Auflage 2003) schulverlag blmv AG, Bern.

Werkweiser 1 für technisches und textiles Gestalten. Kindergarten bis 2. Schuljahr. Handbuch für Lehrkräfte. (2. Auflage 2003) schulverlag blmv AG, Bern.

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Entwickeln und praktische Umsetzung eines Repertoires an unterschiedlichen Grundbewegungen aus dem Bereich Sporterziehung, erlangen eines SLRG Rettungsbrevets für die Berechtigung Schwimmen zu erteilen, kennen lernen der aktuellen Situation des Sportunterrichtes an Schulen, erkennen wissenschaftlicher Grundlagen sowie theoretischer Konzepte aus der Sporterziehung und deren Umsetzung in die Praxis anhand konkreter Beispiele, analysieren von Bewegungen und bestimmen deren Erfolgskriterien im Rahmen des Sportunterrichtes, erfahren und entdecken des allgemeinen Konzeptes « Planen-durchführen-auswerten » sowie disziplinspezifischen didaktischen Konzepten, entwickeln einer Unterrichtssequenz unter Berücksichtigung der gegebenen Voraussetzungen, planen von Lehr- und Lernprozessen begleitet von einem roten Faden und unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsaspekte.

Schlüsselwörter:

Bewegungsanalyse, Sinnrichtungen, Lehren und Lernen, Leitidee (roter Faden), Sicherheit

Literatur und Quellen:

Eidgenössische Sportkommission (2000), Lehrmittel „Sporterziehung, Band 1, Theoretische Grundlagen, Bern: BASPO

Eidgenössische Sportkommission (2000), Lehrmittel „Sporterziehung, Band 2, Vorschule, Bern: BASPO

Eidgenössische Sportkommission (2000), Lehrmittel „Sporterziehung, Band 3, 1.-4. Schuljahr, Bern: BASPO

Eidgenössische Sportkommission (2000), Lehrmittel „Sporterziehung, Band 4, 4.-6. Schuljahr, Bern: BASPO

Eidgenössische Sportkommission (1999), Lehrmittel „Schwimmen, Bern: BASPO

Swiss Snowsports (2010), Schneesport Schweiz, Band 2: Ski, Bern : Swiss Ski

Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (2004), Safety Tool, Bern: BFU/BPA/UPI 

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

In der Lv Vorbereitung auf die Fachdidaktik Rhythmik/Musik werden die Bereiche Musik und Bewegung angesprochen. Sie Studenten erlernen die Grundbegriffe der Musik in Bewegung umzusetzen und umgekehrt die Bewegung mit Musik auszudrücken. Im Bereich der persönlichen Entwicklung wird die Wahrnehmung, die Begriffsbildung, die soziale Interaktion wie auch der persönliche Ausdruck geschult. Grundlagen der Begriffe von Körper, Bewegung und Musik werden erlebt und erkannt. Musik und Bewegung wird in Beziehung gesetzt zu Zeit, Raum und Dynamik. Das Erlangen von sozialer Kompetenz und Kreativität ist ein wichtiger Bestandteil der Rhythmik.

Schlüsselwörter:

Raum, Zeit, Dynamik

Literatur und Quellen:

Wie tönt grün? Sabine Hoffmann Muischneek, Verlag des Schweizerischen Vereins für Handarbeit und Schulreform 1989.

Musik und Bewegung, Danuser-Zogg, Academia Verlag 2002

Rhythmik und Improvisation, Modelle für den Rhythmikunterricht. Britha Glathe Kallmeyer Verlag 1997

Rhythmusspiele der Welt, Rolf Grillo, Helbling Verlag 2011

JUBA, Jürgen Zimmermann, Fidula Verlag, 1999

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Das primäre Ziel dieser Lernveranstaltung ist die Einführung der Studierenden in die basalen Kompetenzen der Unterrichtsdidaktik der Basisstufe. Dazu wird das entwicklungspsychologische Verständnis der 4 bis 8-jährigen Kinder in Bezug auf ihre Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz kennengelernt. Dieses Verständnis bildet die Grundlage für das Lehren und Lernen dieser Stufe. Des Weiteren werden Kenntnisse der stufendidaktischen Grundkonzepte erworben. Dabei ist die Bedeutung des kindlichen Spiels zentral. Angelehnt an die Orientierung der Entwicklungsorientierten Zugänge des Lehrplans 21, werden die Grundlagen der Kompetenzentwicklung der Kinder erfasst. Vermittelt wird ein erster Einblick in die grundlegenden Komponenten der didaktischen Förderung wie beispielsweise die phonologische oder die prä- und nummerische Bewusstheit. Es geht darum den Entwicklungsstand der Lernenden dieser Stufe im Bereich ihrer körperlichen, emotionalen und kognitiven Kompetenzen zu erfassen und entsprechend individuell weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines stabilen Selbstkonzeptes der 4 bis 8-jährigen Kinder, damit sie auf den Erwerb der Kulturtechniken vorbereitet und heranführt werden können.

Ein weiteres Ziel der Lernveranstaltung ist es, die Studierenden durch ihre fachspezifischen Grundkenntnisse über die Gegebenheiten dieser Stufe zur korrekten und professionellen Begrifflichkeit und Handlungskompetenz zu führen. Die Studierenden werden befähigt die stufenspezifischen Aspekte sach- und fachgerecht zu analysieren und zu argumentieren.

Schlüsselwörter:

Kindergartendidaktik, Basisstufe, Lehren und Lernen der 4 bis 8jährigen, Entwicklungsorientierter Zugang des Lehrplans 21, Entwicklung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz, das kindliche Spiel.

Literatur und Quellen:

4bis8 Fachzeitschrift für Kindergarten. (2017). Entwicklungsorientierte Zugänge - Spezialausgabe. Bern: Schulverlag

Büchel, P. (2013). Vom guten Moment. Didaktik der Basisstufe. www.vom-guten-moment.ch

Bäck, G.; Hajszan, M. & Bayer-Chisté, N. (2008). Praktisch didaktisch. Grundlagen der Kindergartendidaktik. Wien: G&G Verlagsgemeinschaft mbH

Leuchter, M. (2010). Didaktik für die ersten Bildungsjahre. Unterricht mit 4- bis 8-jähringen Kindern. Zug: Klett und Balmer Verlag

Wassilios, E. F. (2000). Pädagogische Ansätze im Kindergarten. Hrsg.: Textor, M. R. Basel: Beltz

Mogel, H. (2008). Psychologie des Kinderspiels. Von den frühesten Spielen bis zum Computerspiel. 3. Auflage. Heidelberg: Springer

Thiesen, P. (2014). Beobachten und Beurteilen in Kindergarten, Hort und Heim. Berlin: Cornelsen