Polnische Delegation an der PH-VS

Polnische Delegation an der PH-VS vegleicht Erste-Hilfe-Systeme

img_2745pologne.jpgIm Rahmen des Projektes „Swiss contribution" zwischen den Ostländern und der Schweiz hat die Dienststelle für tertiäre Bildung die PH-VS in einen best practice Austausch und ein Forschungsprojekt bezüglich Verhaltensweisen und Kompetenzen bei Jugendlichen im Erste-Hilfe-System miteinbezogen. Die PH-VS bietet den Studierenden die Möglichkeit in einem Wahlfach, fundiertes Fachwissen beispielsweise im Rahmen der Defibrillation zu erwerben. In der Region Krakau in Polen ist dieses „rettende Wissen" viel mehr verallgemeinert und es wird angestrebt, dass alle Jugendlichen zwischen 16 bis 17 Jahre diese Ausbildung erhalten. Der Systemvergleich zeigte, dass das erworbene Wissen unserer Schweizer Jugendlichen z.B. bei der Fahrprüfung schnell verloren geht, so dass sich die Frage einer Intensivierung unserer Praxis stellt. Im Rahmen dieses Austausches fuhr eine Walliser Delegation bestehend aus David Jegge von der Dienstelle, Patrice Clivaz PH-VS Direktor und Alexandre Briguet, Retter an der Walliser Rettungsorganisation nach Myslenice, in der Nähe von Krakau. Anfang April wurde die zwanzigköpfige polnische Delegation im Wallis empfangen. Parallel zu den Austauschen innerhalb der PH-VS mit dem Empfang in polnischer Sprache durch unsere Dozentin Catherine Tobola-Couchepin, besuchten die Polen zum Beispiel die Schulen aus Monthey mit ihren spezifischen Problemen eines Gasalarms oder die Bergbahnen von Crans-Montana mit den Rettungsaktivitäten auf den Pisten.

 

Von Links nach Rechts : Patrice Clivaz, directeur de la HEP-VS, Tomasz Sus, vice „Starosk" (président) de la Province de Myslenice, représentante des « first responders » de Myslenice, Catherine Tobola, professeur à la HEP-VS et représentante des « first responders » de Myslenice.