Schule im alpinen Raum

Laufzeit Beginn 2009 Ende 2011 Status laufend
Forschende

Dr. Edmund Steiner (PHVS), Leiter des Teilprojektes Wallis
Dr. Danièle Périsset (HEPVS)
Dr. Andrea Raggl (PH Vorarlberg)
Dr. Ursula Ruthemann (PH St. Gallen)
Dr. Robbert Smit (PH St. Gallen)
Dr. Ursina Kerle (PH Graubünden)
lic. phil. Bigna Sutter, (PH Graubünden), Doktorandin Universität Konstanz

Kurzbeschreibung

Die Täler des alpinen Raumes sind besonders von Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung betroffen. Viele junge Familien wandern ab und andere nicht zu, die Anzahl der Kinder im Grundschulalter sinkt. Regionen im alpinen Raum mit ähnlichen Problemstellungen arbeiten gemeinsam in einem Forschungsprojekt aus dem schulischen Bildungsbereich. Ziel ist es,

- unterschiedliche Lösungsansätze gegenüberzustellen und neue gemeinsam zu generieren und erproben,

- von den Nachbarregionen zu lernen,

- gegenseitiges Verstehen und den Dialog zwischen den Regionen zu fördern, gemeinsame Identifikation zu unterstützen und eine gemeinsame Kultur zu entwickeln.

Das Projekt untersucht, was es für ein Dorf, für ein Tal bedeutet, wenn eine Schule geschlossen werden muss bzw. welchen Mehrwert eine Schule für die gesamte Bevölkerung, für das Dorf und die Region hat. „Schule im Alpinen Raum" beschäftigt sich mit der Frage, wie es der Schule im alpinen Raum gelingen kann, ihrem Bildungsauftrag für alle Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden und gleichzeitig durch strukturelle Massnahmen die Standortattraktivität von peripheren/alpinen Räumen für Familien zu erhöhen. Dazu werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen im Umgang mit den Veränderungen in den vier Regionen verglichen.

Es werden Schulinnovationsprozesse in mehreren kleinen Schulen in alpinen Randlagen untersucht und begleitet. Dabei sollen Faktoren aufgezeigt werden, die für Schulschließungen ausschlaggebend waren und andererseits Maßnahmen, die zur Erhaltung von Kleinschulen beitragen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit altersgemischtem Unterricht wie er in vielen Klein- und Kleinstschulen in alpinen Randlagen geführt wird. Die vier teilnehmenden Hochschulen bearbeiten je spezifische thematische Schwerpunkte.

Die Ergebnisse bieten eine fundierte, nachhaltige Entscheidungsgrundlage für Regionen und Gemeinden auf breiter, interregionale Vergleichbarkeit sichernder Basis.

Projektpartner der PHVS

Pädagogische Hochschule Vorarlberg , Feldkirch (A)
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Pädagogische Hochschule Graubünden , Chur 

Berichte und Beiträge zum Projekt

Publikationen:

Publikation 1
Publikation 2

 

 

Präsentationen:

(2010, September). Schulen in einem sich wandelnden alpinen Raum: Hintergründe und Perspektiven. Paper presented at the AREF-Kongress 2010 - Langes Symposium, Geneva.
Handout-texte (dt-fr)

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Kontaktperson bei der PHVS Edmund Steiner