Ereignisse 2015

EFQM - Committed to Excellence  - Die PH-VS besteht erfolgreich die externe Validierung

Brig-St-Maurice : 25-11-15 (pac):  Die PH-VS setzt sich seit mehreren Jahren engagiert mit dem Qualitätsmodell EFQM auseinander. Nach der Phase der Selbstevaluation stand im November eine externe Validation auf dem Programm. Die Übung ist bestanden, dies mit dem Erlangen des « Committed to excellence ».

EFQM CERTIFAuf der Basis der im Jahre 2014 durchgeführten Selbstevaluation hat die PH-VS drei Bereiche mit Verbesserungspotential determiniert, die von ad hoc Arbeitsgruppen (Kaderleute, Dozierende, Personen der Administration) bearbeitet worden sind. Die Zielsetzungen dieser Gruppen wurden dem externen Validator vor dem Besuch präsentiert. Dieser hat dann mehrere Monate danach den Entwicklungsstand der Ergebnisse überprüft. Unter anderen waren dies die Verstärkung der Positionierung der PH-VS als Hochschule, die Anerkennung des Personals und die Kommunikation. Sie wurden Objekt von Vorschlägen oder von in der Zwischenzeit realisierten Verbesserungen, dies je nach den gesetzlichen Grundlagen oder den Ressourcen. Zahlreiche PHs haben auch EFQM gewählt. Das EFQM Dispositiv entspricht gut mit seinen internen und externen Evaluationsphasen sehr gut den Aufforderungen der institutionellen Akkreditierung, für die sich die PH-VS vorbereitet. Circa 20 Personen präsentierten die Projekte und standen den gezielten Fragen des von der SAQ-SwissBEx mandatierten externen Validators, Red und Antwort. Am Ende dieses fruchtbaren Austauschtages kam die erwünschte positive Nachricht. Die PH-VS hat das «Committed to excellence.“ erfolgreich erreicht. 

Diplomübergabe 2015 an der PH-VS - 15 Jahre Existenz feiern

St-Maurice. PaC. 21. August 2015: Gegenüber den 800 Jahren der Stadt Brig und den 200 Jahren Beitritt des Wallis in die Eidgenossenschaft sind 15 Jahre PH-VS bescheiden. Immerhin haben diese 15 Jahre eine schöne Symbolik. Dieser Ausgang der Adoleszens symbolisiert die neuen Herausforderungen, die auf dem Wege der PH-VS sind. Ab 2015 rollt der Countdow zur institutionnellen Akkreditierung. Ebenso wie die universitären Hochschulen oder die spezialisierten Hochschulen muss die pädagogische Hochschule Wallis anfangen, sich auf diese Akkreditierung vorzubereiten. Sie macht es dieses Jahr mit einer Rekordzahl an Diplomierten. 

IMG 0141153 Diplomierte, 79 für die Primarschule, 50 für die Sekundarschule und 24 für die Heilpädagogik, ohne die circa hundert verschiedenen Zertifikate für die Praxislehrpersonen und andere Weiterbildungen, das ist eine Rekordzahl. Dieses Jahr werden wieder Master für die schulische Heilpädagogik erteilt.

 Eine neue Kollaboration mit der Berufsbildung 
Als Zeichen der konstanten Ausdehnung ihres Mandates erteilt dieses Jahr die PH-VS gemeinsam mit dem Bundesinstitut für die Berufsbildung. (EHB) Titel, die erlauben, am Kollegium ebenso wie an der Berufsschule zu unterrichten. In ihren strategischen Entscheiden spielt die PH-VS seit langer Zeit die für die Einheit unseres Kantons so wichtige Karte einer Ausbildung für die Primarschule, die ein Jahr lang im anderen Sprachraum stattfindet. Was die Ausbildung für die Sekundarschule betrifft, bevorzugt die PH-VS eine sehr erfolgreiche berufsbegleitende Ausbildung nach dem Erlangen eines universitären Bachelors oder Masters. Angesehen der sehr kleinen Masse an Studierenden im deutschen Teil des Kantons, findet diese Ausbildung auf Französisch statt, aber auch für Deutschsprechende mit einer speziellen Begleitung und mit Praxiszeiten im Oberwallis. Es ist paradox manchmal festzustellen, dass niemand in der wissenschaftlichen Welt erstaunt ist, wenn eine Ausbildung auf Englisch stattfindet. Die PH-VS geht also davon aus, dass für universitäre Oberwalliser, Teile der Ausbildung auf Französisch zumutbar sind. In seiner Rede insistierte PH-VS Direktor Patrice Clivaz auf das zentrale Anliegen der bevorstehenden institutionnellen Akkreditierung. Diese wird einiges im gesetzgeberischen und im organisatorischen Bereich verlangen. Für die Studierenden sprach Karin Fardel Puippe. Die frisch gebackene Inhaberin eines Masters in Heilpädagogik betonte, wie wichtig es ist, dass man solche tertiäre Ausbildungen eben im Wallis absolvieren darf. Der Departementsvorsteher Oskar Freysinger profitierte vom Anlass, seine Erwartungen im Rahmen der Inhalte und der Orientierung der PH-VS zu präzisieren. Unter anderen möchte er immer mehr eine stärkere Walliser Färbung .

 

Foto : Die Oberwalliser Diplomierten, Bachelor Primarschule, mit PH-Direktor Patrice Clivaz, Adjunkt Peter Summermatter und Departementsvorsteher Oskar Freysinger

Grosser Erfolg - explore-it Erf(K)indertag

Visp 28. April 2015: Der erste explore-it Erfindertag im Wallis wurde in Zusammenarbeit des Vereins „explore-it", dem Departement für Bildung und Sicherheit des Kanton Wallis, der Pädagogische Hochschule Wallis, dem Bureau des métiers sowie dem Verein Jugend und Wirtschaft organisiert. Der Anlass stiess auf sehr grosses Echo und so trafen sich 10 Schulklassen mit insgesamt 165 Kindern zum Austausch und zum Erfinden in Visp. Die Organisation der Erf(K)indertags oblag René Providoli, Präsident des Vereins „exlpore-it" und Dozent bei der Pädagogischen Hochschule. Explore-it will die Kinder wieder vermehrt im Schulunterricht für die Technik und naturwissenschaftliche Themen begeistern. Der Erfindertag war der Abschluss des ersten Jahres einer Projektphase, in der man versucht, bereits auf Primarstufe das Verständnis für naturwissenschaftliche Phänomene wie Motoren, Wasserkraft, Elektrizität, u.a. zu fördern. Bis 2017 will man rund 4500 Schülern im Kanton mit entsprechend zur Verfügung gestellten Materialien und Anleitungen tüfteln und forschen lassen.

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Foto: Peter Summermatter und Rene Providoli begrüssen die Anwesenden und die Jungen an der Arbeit

Skilager in Leukerbad - der Erfolg einer Formel mit zahlreichen Effekten

Die Organisatoren der PH-Sportwoche, Nathalie Nanchen und Jörg Ruffiner waren lange beunruhigt. Im Rahmen der Sparmassnahmen fürs Budget 2015 wurde beinahe das Skilager provisorisch suspendiert. Es wäre mehr als bedauerlich gewesen, denn diese Sportwoche hat mehrere positive Aspekte, die viel weiter gehen als das Ausüben unserer kantonalen und nationalen Sportarten. 

Im Rahmen der Sportwoche für das erste Semester des Bachelorstudiengangs Primarschule sollen verschiedene Zielsetzungen erreicht werden: Kennenlernen von verschiedenen Schneesportarten, Bewusstmachung sämtlicher organisatorischer Massnahmen, sowie das Erlernen von Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen von ausserschulischen Sportaktivitäten. Des Weiteren haben die Studiereden eine optimale Gelegenheit einander besser kennenzulernen und in einer ungewohnten Umgebung zusammenzuleben. Dadurch werden Punkte sichtbar, die im Lehrerberuf wichtig sind. Jahr für Jahr muss festgestellt werden, dass das Niveau im Rahmen der Schneesportarten der Studierenden jeweils zurückgeht. Die PH-VS ist also gefordert, aktiv zu sein um ein Minimalniveau zu garantieren, welches den zukünftigen Lehrpersonen erlaubt, mit ihren anvertrauten Kindern die Schneesportarten durchzuführen und mit unserer Lage als Mekka der Wintersportarten kompatibel zu sein. Parallel konnten die Verantwortlichen mit dem Departementschef ins Gespräch kommen und ihn von der Wichtigkeit der Sportwoche überzeugen. So dass eventuell eine Ausdehnung der Schneesportwoche auf ein sommerliches Angebot vorgesehen werden kann, ganz im Sinne der neuen Lehrpläne.

 

Der feine Geschmack der Pädagogik

Die Vereinigung der Unterwalliser Primarlehrpersonen SPVAL hat in Martinach eine Veranstaltung organisiert, welche in die Annalen eingehen wird. Der SPVAL unter dem Präsidium von Didier Jacquier gilt ein grosser Respekt für die Durchführung der „Balades des savoirs". Die PH-VS durfte ebenfalls mit einer starken Delegation der Fachberatung mitmachen und im Rahmen eines Filmateliers den Film von Yves Yersin « Le tableau noir » präsentieren und anschliessend diskutieren. 

img_8289_700.jpgNach dem Motto „Die Schule auf die Strasse" wurden dem Publikum in der Stadt Martinach, die besonders viel für die pädagogische Innovation und Qualität unternimmt, zahlreiche Facetten des Lehrerberufes gezeigt. Die PH-VS profitierte ebenfalls vom Anlass und konnte in zahlreichen, visuellen Supports ihre pädagogische Identität illustrieren. Eine von Fabio Di Giacomo und Marlyne Andrey geführte Studierendendelegation erteilte an einem PH-VS Stand Auskunft bezüglich der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Auch die pädagogische Fachberatung bemühte sich besonders mit der Präsentation der diskreten aber doch so wichtigen pädagogischen Unterstützung der Walliser Lehrpersonen im Rahmen ihrer Berufstätigkeit.

Äpfel an der PH-VS. Eine lobenswerte Initiative der Studierenden

img_0296_700.jpgSich gesund ernähren, dazu mit Walliser Produkten. Die Vereinigung der Studierenden unter dem Präsidenten Claudio Morganella hat dieses Thema aufgegriffen und hat die Installation einer Apfelverteilautomaten vorgeschlagen. 

Die Direktion der PH-VS fand die Idee unterstützungswürdig und dank den guten Kontakten von Eliane Rausis, Mitglied der Administration, konnte sich die PH-VS auf die Warteliste der Walliser Fruchtproduzenten einschreiben und rasch die Installation eines Apfelverteilautomaten erwirken. Jetzt müssen die Studierenden und Mitarbeitenden zeigen, dass sie bereit sind, „gesund zu essen".

 

 

Komitee der Studierenden - Aurore Mange neue Präsidentin

März 2015 : Wechsel an der Führung der Vereinigung der Studierenden der PH-VS. Aurore Mange nimmt die Nachfolge von Claudio Morganella.

img_0305_1.jpgDie Vereinigung der Studierenden der PH-VS ist ein wesentlicher Partner der Direktion. Mehrere jährliche Sitzungen erlauben es, über Ausbildungsthemen zu debattieren und mehrere Veranstaltungen zu koordinieren, darunter die famose „Despedida". Das „Morganella" Jahr war sehr fruchtbar denn mehrere Dossiers, darunter die feine Analyse der Verbesserungen im Rahmen der Unterrichtskoordination oder die Implementierung der neuen Anforderungen und Praxen für die Sprachkompetenzen, sind gut vorwärts gekommen. Die neue Bundesgesetzgebung, die auch die PH betrifft, erlaubt es den Studierenden, an den Expertenkommissionen teilzunehmen, die die Schulen akkreditieren. Gemeinsam versuchen also die PH-VS Direktion und die Studierendenvereinigung, Studierende zu motivieren, Interesse für eine „Expertenfunktion" zu haben.

 

Foto : Neu und Alte Komitee. In der Mitte unten, Pascale Buehler, responsable RH, Aurore Mange, neue Präsidentin, Claudio Morganella, alte Präsident und Patrice Clivaz, PH-VS Direktor.

Praxisbegleiter/-innen im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik (MA SHP)
Das Walliser „Terrain", als Support par excellence für die Heilpädagogik

St-Maurice  – April 2015.  Der dritte Studiengang « Master Schulische Heilpädagogik » an der PH-VS nähert sich dem Ende und die Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Studiengang laufen auf Hochtouren. Auch wenn die PH-VS diesen Studiengang in enger Zusammenarbeit mit der PH-VD ausführt, bleibt die Praxisausbildung eine reine Walliser Angelegenheit.

 

img_0300.jpgUm kontinuierlich das Ausbildungs- und Prüfungsverfahren zu verfeinern, treffen Jean-Marie Lavanchy und Hans Aschilier, als Ausbildungsleiter, die Praxisbegleiter/-innen, die die Studierenden begleiten. Die Ausbildung findet berufsbegleitend statt und steht für die EDK-Anerkennung unter der akademischen Verantwortung der PH-VD. Walliser Dozierende beteiligen sich intensiv an der Ausbildung. In seinem Einführungswort betonte Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, die Schlüsselrolle der Praxisbegleiter für die Qualität der Ausbildung. Die Auffassung bezüglich Terrain ist zwischen dem Kanton Waadt und dem Wallis in einigen Bereichen verschieden. Besondere Sorgfalt wird also in der Ausbildung auf die Integration von Walliser Konzepten in der Ausbildung gelegt.

 

Foto : Etienne Salamin, Alexia Hays, Jean-Marie Lavanchy, responsable de la filière du Valais Romand, Christophe Gay, Michel Bender et Patrice Clivaz, PH-VS Direktor

Konferenz über die Naturwissenschaften an der PH-VS
Adeline Bardou und die Fachberatung im Dienste der Lehrpersonen

St-Maurice - Mai 2015. Voller Saal für die von Adeline Bardou und von der Fachberatung für die Sek 1 organisierte Fachkonferenz

img_0396.jpgRichard-Emmanuel Eastes als Spezialist der Naturwissenschaften hat es geschafft, das Auditorium zu begeistern. Mit seinen Erläuterungen und seinen Demonstrationen über die Elastizität der Federungen und der pädagogischen Konzepte hat er all den Spezialisten der Naturwissenschaften einen sehr anregenden Abend beschert. Interessante Poster und Präsentationen von Schularbeiten und Forschungen vor und nach der Konferenz haben den Anlass angereichert.

 

Foto : Richard Emmanuel Eastes, conférencier, Adeline Bardou, animatrice des sciences et Patrice Clivaz, directeur de la HEP-VS en compagnie des exposants dans les ateliers..

Die unschlagbaren Turnlehrer

Martigny - Mai 2015. Seit mehreren Jahren übernimmt die PH-VS die Organisation des Volleyballturniers der Walliser Lehrpersonen. Dank dem grossen Engagement seitens Lionel Saillen und Nathalie Nanchen, welche für die Organisation verantwortlich sind, kann diese sympathische Veranstaltung durchgeführt werden. Dieses Jahr wurde der Rekord der teilnehmenden Mannschaften geschlagen, mit darunter auch eine gute Beteiligung seitens der PH-VS. Das Team der Turnlehrer blieb seinem traditionellen Siegerdrang treu.

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Foto : Die Turnlehrer Equipe

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