Ereignisse 2019

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An der PH-VS ist immer was los

Die PH befragt ihre "Kunden"
Zufriedenstellende Ergebnisse gemäss Serge Imboden

Brig (pac) Juli 2019: Die Schulsitzung zum Abschluss des Semesters fand in Brig im altehrwürdigen Hauptsaal des Stockalperpalastes statt. Serge Imboden stellte Mitarbeitenden und Kunden die internen und externen Ergebnisse aus den Befragungen vor. Laut dem Spezialst der HES-SO handelt es sich um zufriedenstellende Daten. Ein weiteres Traktandum war die Bekanntgabe der Wahlergebnisse der konstituierten Körperschaften durch Jean-Maurice Delasoie.

IMG 6297Der Begriff "Kunde" ist seit Längerem Bestandteil im Bildungsdiskurs. Er setzt voraus, dass sich jeder und jede Angehörige der Institution in den Dienst der Bedürfnisse der Menschen stellt, für die die Hochschule einen Dienst erbringt. Nachdem im ersten Teil der Präsentation die Wahrnehmung der Mitarbeitenden dargelegt wurde, erläuterte Direktor Patrice Clivaz wie wichtig es ist, die Perspektive der Institution und der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Demgemäss geht es nicht nur darum, was die Organisation für die Mitarbeitenden tut, sondern auch, was die Mitarbeitenden für ihre Institution tun.

Die konstituierten Körperschaften sind gewählt.
Als Kopf eines Wahlausschusses präsentierte Jean-Maurice Delasoie das Ergebnis der demokratischen Wahl. Die ersten Vertreterinnen und Vertreter werden Julie Candy, Raphael Brunner, Samuel Fierz, Nicolas Bressoud, Zoé Moody, Myriam Bouverat, Lirija Namani, Corinne Ramillon, Hans Aschillier, Andrea Boltshauser, David Hischier, Jörg Ruffiner, Gilles Disero, Corine Michellod, Simone Lucano und Jacques Dussez. Ab September arbeiten die Gewählten an der neuen Struktur der konstituierten Körperschaften.

Foto: Serge Imboden während der Brainstorming-Sitzung zur Mitarbeitendenbefragung.

Wechsel in der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung
Die PH Wallis ist gut vertreten

Basel (pac) Juni 2019: Die Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) hat ihre Mitgliederversammlung am 27. Juni abgehalten. Dabei gab es einige personelle Mutationen. Die PH-VS bleibt stark präsent. Danièle Périsset wurde durch Zoe Moody als Chefredakteurin der Schweizerischen Zeitschrift für Bildungswissenschaften (SZBW) und Mitglied des SZBW-Rates ersetzt, dessen Vizepräsident Bernard Wentzel geworden ist.

ssreNach 9 Jahren als französischsprachige Redakteurin für die Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften (SZBW) hat Danièle Périsset ihr Amt niedergelegt, bleibt aber für einige Zeit Mitglied der Redaktion. Für die Qualität ihres Engagements und die geleistete Arbeit wurde ein grosser Dank ausgesprochen. Die Generalversammlung der SGBF bestätigte Zoé Moody als ihre Nachfolgerin als verantwortliche französischsprachige Redakteurin. Bernard Wentzel wurde einstimmig für die nächsten 2 Jahre zum Vizepräsidenten der SGBF gewähl.

Foto: Isabelle Milli gratuliert Danièle Périsset.

Rigitagung «Medien und Informatik»
Die PH Wallis als Gastgeberin für die regionale Tagung 2021

Zentralschweiz (dze) Juni 2019: Mit dem Modulfach «Medien und Informatik» ist in der deutschsprachigen Schweiz ein neues Schulfach geschaffen worden, das jetzt eine entsprechende Fachdidaktik benötigt. An einer zweitägigen Klausur auf der Rigi mit 50 Fachpersonen aus allen Deutschschweizer PHs ist man Fragen nachgegangen wie «Wie sieht eine solche Fachdidaktik aus?» oder «Was ist zu tun?». Parallel wurden auch die Weichen für die nationale Tagung 2020 und die regionale Tagung 2021 gestellt.

rigiMit dabei seitens PH Wallis waren Peter Summermatter (Direktionsadjunkt) und Dario Zenhäusern (Dozent für Medien und Informatik).  Patrice Clivaz und Peter Summermatter waren auch in Goldau einige Tage früher präsent, wo die beiden nationalen und regionalen Tagungen zur Thematik «Digitalisierung» vorbereitet wurden. Am Donnerstag, 18. Juni 2021, findet die nationale Tagung und symbolisch ein Jahr danach, am Mittwoch, 16. Juni 2022, findet die regionale Tagung für die Westschweiz an der PH Wallis, Standort St-Maurice, statt. Das Thema «Medien und Informatik» der Rigitagung bleibt also auch in den kommenden Jahren hochaktuell.

Foto: Die Teilnehmenden an der Rigitagung, darunter Peter Summermatter und Dario Zenhäusern von der PH-VS.

Runder Tisch für Qualität 
Ständige Anpassung der Bildungsprodukte

St-Maurice (pac) Jun1 2019: Der Runde Tisch ist Teil der Traditionen des Qualitätssystems der PH-VS. Die Ausgabe 2019 ermöglichte es einer Delegation von etwa zehn Studenten aus allen Bereichen, ihre Erwartungen und Bedürfnisse in Bezug auf das Qualitätssicherungssystem der PH-VS zu teilen. Einige Punkte aus der im Frühjahr von der HES SO Wallis durchgeführten global sehr favorablen Zufriedenheitsanalyse fokussierten die Diskussionen.

qualite-1 bandeauVertreter von den Studierenden, Dozierenden, der Direktion und der Qualitätsgruppe trafen sich, um den üblichen gekreuzten und systemischen Blick auf die Entwicklung des Qualitätssystems der PH-VS zu werfen. Fabio Di Giacomo, Direktionsadjunkt und Christoph Salzmann, Leiter der Stabstelle Qualität führten die Gespräche. Da sich die Direktion, die Bereichleiter und die Mitglieder der Qualitätsgruppe im Frühjahrssemester mit den Studierenden der Primär- und Sekundärausbildungen trafen, wurden auch die wichtigsten Elemente diskutiert. Die Verfeinerung der Prozeduren, die die individuelle Qualitätsumfragen, die jeder Dozierende machen solo, ebenso wie die sektoriellen Analysen durch Evaysy gehörten zu den behandelten Themen.

Befragung bei 3500 «Kunden»
Von den mehr als 3500 gesendeten Fragebögen ist die Rücklaufquote ausreichend, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen. Die PH-VS hat in vielen Bereichen positive Reaktionen erhalten. Die Umfrage lieferte auch wertvolle Erkenntnisse über Verbesserungsmaßnahmen, die nun in der erweiterten Direktion behandelt werden.  Das grundlegende Streben nach direkt anwendbaren Bildungsprodukten ist nach wie vor sehr präsent. Eine detailliertere Analyse der verschiedenen antwortenden Gruppen, von jungen PH-VS-Studierenden bis hin zu erfahrenen Lehrpersonen seit Jahrzenten wird ermöglichen, das richtige Niveau des vorgeschlagenen Kurse noch besser zu justieren.

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Fotos: Der runde Tische der Qualität, Studierende, Direktion und Dozierenden analysieren das System. 

Podcast und Webinar
Lehren über den Bildschirm

St-Maurice (pac) Juni 2019: Die Konferenzen und Debatte der PH-VS werden immer digitaler. Jean-François Van der Pool, Koordinator von RISET (Réseau interfacultaire de soutien enseignement et technologie) und digitalen Bildungsinitiativen im Teaching Support Centre der Universität Lausanne, sprach über die vielen Möglichkeiten, die Lehrpersonen haben, vom Webinar bis zum Podcast.

IMG 6208In der von Hervé Barras moderierten Konferenz erkundete Jean-François Van der Pool, ein Spezialist für die Digitalisierung im Bildungswesen, die ständig wachsende Zahl digitaler Tools und deren Möglichkeiten zur Variation des Unterrichts. Sein historischer Blick zeigte, dass die Erfinder der ersten Zugwagons sorgfältig versucht hatten, das Aussehen der Postkutsche zu kopieren, weil das neuartige Projekt nicht zu sehr schockieren sollte. Trifft das auch auf einen Lehrer zu, der neben seiner Präsentation eine Sprach- und Bildbox platziert, die je nach Verfügbarkeit des Schülers zu jeder Tages- und Nachtzeit meilenweit nutzbar ist? Mit interaktiven oder kommentierten Videos kann der Lernende sein Lernen mitorganisieren, beispielsweise durch die Auswahl unterschiedlicher Wege, die entweder zum Erfolg oder zur Stagnation führen. Diese dynamische Didaktik ist eine Chance für Lehrpersonen, für welche Podcasts und Webinare gewissermassen eine neue – sprechende und sich bewegende – Kreide sind.

Foto : Hervé Barras und Jean-François Van Der Pool.

Der Leitfaden des Autostoppers für multimediale Lerninhalte 
Konferenzdebatte an der PH-VS

St-Maurice (pac) Juni 2019: Junge Menschen lernen gerne durch Videos. Auch die Hochschulen haben den digitalen Wandel vollzogen. Die Ausbildungen für die Mittelschulen an der PH-VS werden daher stark von der hybriden Ausbildung geprägt. Der Bereich Lehr- und Lernunterstützung (SEA) der PH-VS nutzte diese Gelegenheit, um mit Jean-François Van de Poël, der die digitale und multimediale Abteilung an der Universität Lausanne koordiniert, Bilanz zu ziehen.

Van de_PoelMOOCs (Massive Open Online Courses) und ihre rasante Entwicklung haben die Verbreitung von Wissen beschleunigt. Die Nutzer werden in MOOCs-Angeboten entsprechend ihren Bedürfnissen abgeholt. Immer mehr Bildungsinstitutionen nutzen MOOCs in ihrer Grundausbildung und stellen ein starkes Interesse der Lernenden an dieser Lehrmethode fest, die mit einem guten didaktischen Szenario eine Steigerung der Erfolgsquote ermöglicht. Blended Learning strukturiert neu das Unterrichten, sowohl im Klassenzimmer als auch ausserhalb, mit neuen Zeitplänen und neuen sozialen Arbeitsformen. Ziel ist es, die Ausbildung effektiver, attraktiver und praktischer zu gestalten und Innovationen für die Ausbildnerinnen und Ausbildner zu ermöglichen. Der invertierte Unterricht (flipped classroom) schlägt vor, die Inhalte vor dem eigentlichen Kurs zu erlernen.

Eigene Videos produzieren?
Diese drei Versionen des technologiegestützten Lehrens und Lernens, MOOCS, Blended Learning und invertierter Unterricht, basieren in der Hochschulbildung auf der Nutzung von Multimedia. Während in einer ersten Phase das Sammeln von bestehenden Medienproduktionen und deren Wiederverwendung eine optimale Lösung darstellt, kann sich in einer zweiten Phase die Produktion eigener Materialien als notwendig erweisen. Es ist unerlässlich, den Ablage- und Nutzungsort dieser Medien zu hinterfragen. Dafür bieten sich Lehr-/Lernplattformen oder institutionelle Medienserver an. Jean-François Van de Poël schlägt einen pragmatischen Ansatz vor, der die Entwicklung der Fähigkeiten der Lehrpersonen unterstützt und die Produktion von Multimedia ermöglicht. Er verwendet ein vierstufiges Raster für Lehrende, Beratende, Direktionen und die Frist. Dieses Raster ermöglicht die Bewertung der Relevanz einer bestimmten Videoproduktion. Van de Poël stellt eine Typologie aus fünfzehn möglichen Organisationen dar.

Diese Konferenz stärkt die PH-VS bei ihren Entscheidungen zur hybriden Bildung. Sie hilft auch, die Lehrpersonen zu beruhigen, denn bei der Nutzung von Multimedia in der hybriden Ausbildung besteht die prioritäre Aufgabe nicht darin, eigene Videos zu produzieren, sondern die vorhandenen zu nutzen und dann erst in einem zweiten Schritt, begleitet, die eigene Produktion in Angriff zu nehmen.

Foto : Hervé Barras, Organisator der Konferenz und François Van de Poël.

 

Die PH-VS steigt in die Pedale
Poesie und Landart auf Mountainbikes

St-Maurice (pac) Juni 2019: Initiiert durch die Sportdozierenden Nathalie Nanchen und Lionel Saillen fuhren die Erstsemester des Bachelor-Studiengangs auf zwei Rädern durch den Wald Bois noir. Die Organisation einer Fahhradtour, kumuliert mit Gedichtkursen, einer Sequenz positiver Pädagogik mit Nicolas Bressoud und Landart im Herzen der Natur, war ein grosser Erfolg.

veloKaum gestartet, springt bereits eine Kette aus dem Schaltwerk. Jede Lehrperson kennt die unvermeidlichen technischen Missgeschicke, die dazu führen, dass bei derartigen Vorhaben nicht nur das Fahrrad geländetauglich sein muss, sondern auch die Lehrperson. Bei  sollte sprang sogar der PH-VS Direktor Patrice Clivaz selbst auf seinem Fahrrad ein, um eine Equipe durch den Wald zu führen. Nathalie Nanchen und Lionel Nanchen wagten es. Sie konnten ihre Kolleginnen und Kollegen mit einer Vielzahl von Bildungsaktivitäten motivieren, sich der sportlichen Aktivität anzuschliessen. Die Studierenden konnten den Bois Noir bis nach Evionnaz entdecken. Unterwegs versuchten sie sich bei Landart mit Annelise Locher und beim Kartenlesen. Mit dem Théâtre du Dé konnten sie ihre kulturellen Kompetenzen verfeinern und mit Francine Fallenbacher-Clavien das poetische Schreiben in der Natur.

Foto: Direktor Patrice Clivaz und Lionel Saillen, Professor, mit anderen PH-VS Radfahrern.

Frauenstreik an der PH-VS
Zuviel vom Rosa?

St-Maurice (pac) Juni 2019: In Absprache mit der Direktion organisierte ein Ad-hoc-Ausschuss in der Woche vor dem Frauenstreik am 14. Juni eine Reihe von Sensibilisierungsmassnahmen. Ein der Fachliteratur zu diesem Thema gewidmeter Stand ermöglichte es so, Werke wie "Zuviel vom Rosa" zu entdecken.

greve des_femmesIn einer Institution, die seit jeher von der vollen Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen geprägt ist, aber über eine sehr grosse weibliche Mehrheit an Studierenden verfügt, hat die Diskussion über die Gleichstellung eine besondere Dimension. Die Schule als Ganzes, die Unterrichtsmaterialien und die Lehrpersonen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung einer Kultur der Gleichstellung. Die verschiedenen Aktivitäten, die an der PH-VS umgesetzt wurden, haben es ermöglicht, dazu beizutragen.

Foto: Studentinnen, Dozentinnen und Dozenten, versammelt um Spezialliteratur zur Thematik Gleichstellung.

«Mittwoch.Forum» zum Projekt Wallis2030
Wertvolle Projekterfahrungen gesammelt

Brig (dhi) Mai 2019: Nach dem Erfolg des ersten Mittwoch.Forums im März fand nun die Nachfolgeveranstaltung statt. Die Lernplattform Wallis2030 wurde von Mitarbeitenden der PH Wallis in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen aus dem Oberwallis entwickelt. Peter Summermatter, Andrea Boltshauser und David Hischier sprachen über die Projekterfahrungen und den Inhalt des digitalen Lehrmittels.

Wallis2030Peter Summermatter erklärte in seinen einführenden Worten wie das Projekt zustandekam und wie die Involvierten organisiert waren. Er strich heraus, dass die klar definierte Struktur mit einer Begleit- und Arbeitsgruppe sowie einem Projektleiter als Relais eine Gelingensbedingung darstellte. So konnten auf einer Seite Rahmenbedingungen geklärt und geschaffen und auf der anderen Seite inhaltich gearbeitet werden. Der Direktionsadjunkt betonte zudem, dass die Realisierung wohl nur möglich war durch eine breite Abstützung beim Departement. Dies vereinfachte die Sponsorensuche und gab dem Projekt das nötige Gewicht und die breite Akzeptanz innerhalb des Kantons. Auch wenn eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren mit teils unterschiedlichen Vorstellungen in der Konzeption und Entwicklung der Lernplattform involviert war, plädiert der Verantwortliche seitens PH dafür, dass bei künftigen Projekten gleiche oder ähnliche Strukturen und Prozessabläufe notwendig sind.

Ein Lehrmittel mit theoretischer Fundierung
Die Fachdidaktikerin und Leiterin der Arbeitsgruppe Andrea Boltshauser informierte in ihrem Input über die Projektetappen, den theoretischen Hintergrund des Lehrmittels und die methodische Ausrichtung des Projekts. Auch wenn die Fertigstellung des Unterrichtsmaterials gemäss Planung im Mai realisiert werden konnte, war der Zeitplan aus Sicht der Dozentin etwas knapp bemessen. Insbesondere die technischen Aspekte erwiesen sich als aufwändig. In diesem Zusammenhang sprach die Dozentin von einem Projekt im Projekt, da innert kürzester Zeit Lösungen betreffend die Rechtevergabe, die Erstellung und Handhabung von digitalen Inhalten und die Implementierung in den Schulzentren geklärt werden mussten. Entsprechende technische Schwierigkeiten bei der Erprobungsphase durch die Testklassen konnten jedoch bald behoben werden und zeigten insbesondere eine Gelingensbedingung im Projekt auf: Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Dieser methodische Ansatz der entwicklungsorientierten Bildungsforschung sieht einen wechselseitigen Prozess im Aufbau des Lehrmittels vor. So gaben die Verantwortlichen der PH-VS auf Basis des Didaktischen Konzepts einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung den Rahmen für die Unterrichtsinhalte vor. Die Lehrpersonen der Arbeitsgruppe füllten diesen mit Unterrichtsideen. Im Anschluss arbeiteten die Mitarbeitenden der PH-VS die Inhalte theoretisch fundiert aus, welche wiederum von den Praktikerinnen und Praktikern diskutiert und getestet wurden. Diese Rückmeldungen flossen in die Optimierung des Unterrichtsmaterials ein. 

Eine Dienstleistung der PH-VS mit Vorbildcharakter
Der letzte Referent David Hischier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, ging nochmals vertieft auf die technischen Aspekte sowie die Inhalte des Lehrmittels ein. Nach der inhaltlichen Präsentation kam der Dozent zum Schluss, dass sich die Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitenden wie der Pädagogischen Fachberatung ICT und NMG/GG/NT sowie dem Fachdidaktiker ICT als besonders gewinnbringend herausstellte. Diese Synergien innerhalb der PH-VS gilt es bei künftigen Projekten noch vermehrt zu nutzen. Auch wenn die Lernplattform und insbesondere die Arbeit der PH-VS-Verantwortlichen von verschiedenster Seite gelobt wurde und wird, betonte David Hischier, dass die Lernplattform auch bei einer bereits hohen Qualität immer noch ausgebaut werden könnte und im Sinne der entwicklungsorientierten Bildungsforschung eine weitere Befragung der Lehrpersonen nach der Einführung im Herbst sicherlich sinnvoll wäre.

Foto:  Peter Summermatter, Direktionsadjunkt, diskutiert mit Edmund Steiner, Organisator des Mittwoch.Forums.

Genferseechöre
Frankreich, der Kanton Waadt, das Wallis und die PH-VS in La Fouly

Monthey (pac) Mai 2019: Alle 5 Jahre findet die traditionelle Veranstaltung der Genferseechöre im Wallis statt. Über die Staatrsgrenze hinweg, vereint durch eine gemeinsame Sprache, singen die Kinder gemeinsam und entdecken einen Teil unseres Kantons. Val Ferret, La Fouly und das Theater du Martolet in St-Maurice waren die von Jean-Maurice Delasoie vorbereiteten Etappen.

chorale lemaniqueDie Vouvry-Klasse von Martine Barlatey und Tania Giannone nahm an der Ausgabe 2019 teil, an der 115 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Genferseeregion, von Chaneins im Ain bis Bex im Kanton Waadt, involviert waren. Auf dem Programm stand natürlich ein guter Gesangsteil mit der Entdeckung eines vielfältigen Repertoires. Die Organisatoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf Eltern und Grosseltern zuzugehen, indem sie ein Repertoire von den 1950er Jahren bis heute anboten. So entstand eine Vielfalt an Liedern, die die Älteren den Kindern beibringen konnten, was eine interessante intergenerationelle musikalische Harmonie schaffte. Jedes Lied hatte einen bekannten Tanzbezug. Eine mutige Herausforderung, aber eine, die es den Klassen ermöglichte, ihre Phantasie mittels Bewegungen auszuleben und zu entwickeln. Dies veranschaulicht auch der Name der Veranstaltung: AU P'TIT BAL und die Galaproduktion im Théâtre du Martolet. Fabio Di Giacomo vertrat die PH-VS-Direktion. Er war beeindruckt von dem stimmlichen Elan der Sänger und der grossartigen Arbeit aller Lehrpersonen, die die Kinder begleiteten. Aber das Wallis macht nicht in Le Chablais Halt. Anhand des von Lionel Saillen in La Fouly zusammengesetzten Sportprogramms erfuhren dies die Schülerinnen und Schüler in der direkten Erfahrung. Sie beobachteten auf der Exkursion wie das Wasser aus dem See auf dem Mont Dolent zuerst eiskalt ist, bevor es mehr oder weniger langsam in die Rhone fliesst.

Auf dieses reichhaltige Treffen folgt ein pädagogisches Dossier für Lehrpersonen der verschiedenen Institutionen.

Foto : Jean-Maurice Delasoie, Dozent und Pädagogischer Fachberater an der PH-VS und Tanja Giaconne, Lehrerin in Vouvry, auf der Aschenbahn in La Fouly.

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