Ereignisse 2012

Die Übersetzung ist in Bearbeitung und wird demnächst aufgeschaltet.

 

 La HEP de Saint-Maurice a eu l'occasion de collaborer avec l'Association Suisse Romande de Recherche en Education Musicale (ASRREM) pour l'organisation des 5èmes rencontres romandes de recherche en éducation musicale qui se sont déroulées le 25 avril 2012.
Jean-Maurice Delasoie , professeur à la HEP-VS eut donc le plaisir d'accueillir ses collègues romands dans la nouvelle salle de chant et de musique du site de St-Maurice.

Le programme de la journée était copieux avec 7 présentations de travaux de recherche sur l'éducation musicale :

  • L'influence de la mimorythmie sur l'apprentissage du rythme
  • Harmonie pratique avec de jeunes violoncellistes 
  • Le feedback visuel en temps réel permet-il une amélioration de la justesse chantée ? 
  • Quand les enfants jouent d'un instrument : quelle évolution motivationnelle y a-t-il entre les enfants musiciens et non-musiciens   en éducation musicale ?
  • Connaissances implicites et environnement sonore en éducation 
  • Quelle langue parle son tambour ? 
  • Savoirs musicaux, savoirs professionnels et actions d'enseignants en créativité musicale à l'école primaire

Pour plus de renseignements sur ces présentations vous pouvez consulter le site : www.asrrem.ch

 congre_musique_red.jpg

De gauche à droite : Patrice Clivaz (directeur HEP VS), Jean-Maurice Delasoie (chargé
d'enseignement de la didactique de la musique, HEP VS), Jérôme Schumacher (membre

du comité de l'ASRREM), Pierre-François Cohen (Président de l'ASRREM)

Die Übersetzung ist in Bearbeitung und wird demnächst aufgeschaltet.

Le 4e colloque international de Sion , organisé par l'Institut Universitaire Kurt Bösch, l'Institut International des Droits de l'enfant et la Haute Ecole Pédagogique du Valais, a eu lieu du 3 au 4 mai 2012 sous le patronage du Conseil de l'Europe et du Fonds National Suisse de la Recherche Scientifique. Il a réuni des professionnels de l'enfance et de la justice autour de la thématique du harcèlement entre pairs.

Dan Olweus, intervenant dans le cadre de ce colloque, est le premier chercheur à avoir travaillé de manière spécifique sur le harcèlement entre pairs. Il a défini le phénomène comme l'exposition d'un élève, de manière répétée et à long terme, à des actions négatives de la part d'un ou de plusieurs autres élèves. Son intervention a mis en évidence les formes variées (physique, verbal, à caractère sexuel) qu'il peut prendre. Il a également présenté son programme de prévention, utilisé dans de nombreux pays. D'autres experts internationaux, dont Regina Jensdottir (cheffe de la Division des droits des enfants au Conseil de l'Europe), Jean Zermatten (président du Comité des Droits de l'enfant des Nations Unies) et Eric Debarbieux (France), ont largement contribué à dessiner des axes d'action. En complémentarité, des interventions ancrées dans les réalités de terrain ont éclairé de manière interdisciplinaire les différents aspects de cette thématique. C'est là une des ambitions de ce colloque: offrir un espace de réflexion ainsi qu'une plateforme d'échanges entre chercheurs et praticiens pour améliorer les interventions ainsi que la prévention. Ainsi, plusieurs solutions cantonales et (inter-)nationales ont été présentées, de même que les outils juridiques qui permettent d'agir face à ce problème.

L'IUKB et la HEP-VS, par leurs directeurs respectif, Philip Jaffé et Patrice Clivaz ont dévoilé les résultats de l'enquête de prévalence du harcèlement qu'ils ont menée auprès de 4000 élèves valaisans. Zoe Moody , professeure à la HEP-VS, a assurée la coordination entre les deux instituts. La richesse des interventions a suscité l'intérêt des politiques aussi bien que des professionnels de l'école. Les interactions avec le public et lors de la table ronde ont été productives, mettant en évidence de nouvelles pistes d'action et d'intervention. 

 
harcelement_pairs.jpg
 

De gauche à droite : Frédy Constantin (Responsable conseillers sociaux, Genève), Di Giacomo Fabio (directeur adjoint HEP-VS), Reto Medici (Juge pour mineurs, Tessin), Marco Mombelli (Police cantonale, Tessin) et Giancarlo Piffero (Police cantonale, Tessin)

 

 

Praktika sind während der Ausbildung zur Lehrperson stets ein Mehrwert - umso mehr, wenn dies im Ausland stattfindet. Eine vor kurzem erneuerte Vereinbarung erlaubt den Studierenden der Pädagogischen Hochschule Wallis ein Praktikum in Bogotá (Kolumbien) durchzuführen.

Diese Schweizerschule, eine der 17 von der Eidgenossenschaft subventionierten Schulen, ist die einzige, die neben dem deutschsprachigen Sektor auch eine umfassende Ausbildung in Französisch anbietet. Die Schülerinnen und Schüler, davon sind ein Drittel Schweizer, beginnen den Kindergarten im "Colegio" und entscheiden sich dann, die Schule entweder in der französischsprachigen oder deutschsprachigen Sektion zu besuchen. Schliesslich beenden sie ihre Ausbildung mit dem Erhalt einer nationalen Maturität. Parallelaufend zu ihrer „Schweizer" Ausbildung besuchen diese Schülerinnen und Schüler Kurse in Spanisch; diese Kurse entsprechen dem kolumbianischen nationalen Schulprogramm. Der Kanton Wallis pflegt seit 1986 enge Beziehungen zu dieser Institution. Die Seminarschule Wallis hat im Jahre 1999 ihre ersten vier Praktikanten/innen nach Bogotà geschickt. Die Partnerschaft wurde dann mit der PH-VS fortgesetzt und erweitert.                                                               

 bogota1.jpg

 

Im Jahr 2012 sind 11 Studierende - eine aussergewöhnlich hohe Zahl! - nach Bogotà geflogen, um an der dortigen Schweizerschule ihr Praktikum zu absolvieren. So haben vier deutschsprachige und siebenfranzösischsprachige Studierende während ihrem Praktikum des 4. Semesters auf der anderen Seite des Pazifiks unterrichtet. Das Praktikum dauerte 4 Wochen und konnte von den Studierenden in ihrer Muttersprache absolviert werden.
Die Ausbildungsanforderungen und Evaluationskriterien sind für das Auslandpraktikum identisch mit denjenigen der Pädagogischen Hochschule Wallis und damit werden die Studierenden gleich wie ihre Kolleginnen und Kollegen, die das Praktikum im Wallis absolviert haben, evaluiert. Genau wie bei den Walliser Praktika führt ein Experte der PH-VS Unterrichtsbeobachtungen und ein Gespräch mit den Studierenden durch. In den Familien der Schülerinnen und Schüler konnten die PH-Studierenden die kolumbianische Kultur entdecken und erleben. Die Struktur und die Werte der Schweizerschule ermöglichten ihnen, all das, was sie an der PH-VS gelernt haben, umzusetzen. Die Dynamik der Klassen, die Zahl der Schülerinnen und Schüler und die lateinische Kultur verändern die Beziehung zwischen den Lernenden und den Lehrenden und bereichern damit die Fähigkeiten, die die Studierenden als zukünftige Lehrspersonen nachweisen müssen. Diese unterschiedlichen und anspruchsvollen Arbeitsbedingungen sind natürlich vorteilhaft in Bezug auf die Ausbildung: « Nach dieser Erfahrung mache ich mir keine Sorgen mehr berteffend Klassenführung in der Schweiz » bezeugte eine Studentin am Ende ihrer Bewertung. Die Studierenden blicken mit Genugtuung auf ihre wertvollen Erfahrungen zurück und möchten die persönlichen, interkulturellen und nicht zuletzt professionellen Erfahrungen nicht missen.

Diese bereichernde Erfahrung ist nicht zuletzt dank der bedingungslosen Unterstützung der Ansprechpersonen des Colegio Helvetia in Bogotá, Kolumbien, zu Stande gekommen: Herr Affolter, Rektor, Frau Trutmann, Pädagogische Koordinatorin und die Lehrpersonen*. Wir danken ihnen allen für die gute Zusammenarbeit! Die Studierenden ** haben vollständig ihr Pflichtenheft erfüllt und ihre Fähigkeiten bewiesen. Die Organisation im Wallis und der Besuch der Auszubildenden wurde von Herrn Berthod , selbst ein ehemaliger Lehrer am Colegio, geleitet. Als Anekdote: Der kürzlich nominierte neue Lehrer an der kolumbianischen Schweizerschule ist selbst ein Abgänger der Pädagogischen Hochschule Wallis. Der Kreis schliesst sich fast; es bleibt nur noch die Aufnahme eines ehemaligen Schülers oder einer ehemaligen Schülerin des Colegio Helvetia an die Pädagogische Hochschule Wallis!

 

                                        
bogota2.jpg
 

 

  * Liste der Lehrpersonen : Christian Kuhle, Elena García Reyes, Geraldine Labhardt, Johann Oberson, Max Schmid, Pierre Darbellay, Remigi Bucher, Sophie Jaccard, Ulrich Frey

** Liste der S Studierenden : Anaïs Théodoloz, Benjamin Besson, Benjamin Theler, Emilie Rossier, Erika Rivé, Fabian Salazar, Fabienne Schroeter, Josianne Ittig, Sarah Mathier, Sarah Udry, Virginie Métrailler

Mit der Diplomübergabe an diesem Wochenende in Brig von mehr als 200 Diplomen und Zertifikaten hat die PH-VS ein Ende ihrem Jahr des 10. Geburtstages gesetzt. Sie hat auch profitiert, dem Staatsrat Claude Roch eine sympathische Anerkennung zu verleihen.

Während dieses Festjahres, das mit der Einweihung der renovierten und vergrösserten Gebäude von St-Maurice begann, gingen kontinuierlich verschiedene Anlässe über die Bühne, wie z.B. die Serie « Film in der Schule und Schule im Film ». Je nach Diplom ist die Kadenz verschieden. Für die Heilpädagogik gibt es alle drei Jahre eine Diplomierung. Diese Masterausbildung wird berufsbegleitend auf den Standorten Brig und St-Maurice in Zusammenarbeit mit der PH-VD organisiert. Die Sekundarausbildung ist aufgrund der kleinen Bevölkerungszahl im Oberwallis schwer zu realisieren. Darum müssen bis jetzt die deutschsprachigen Absolventen ihre Ausbildung mit den Kollegen aus dem Unterwallis in St-Maurice besuchen. Adjunkt Peter Summermatter und Direktor Patrice Clivaz waren sehr erfreut, den Preis der Walliser Kantonalbank an den Oberwalliser Didier Lötscher, Chemielehrer am Kollegium Brig, für seine hervorragende Leistung zu überreichen. Neben der Berufsausbildung konnte Didier Lötscher seine Französischkenntnisse einmalig verbessern. Schuldirektor Patrice Clivaz betonte in seiner Intervention die Chance, die der Kanton Wallis hat, eine einzige Pädagogische Schule mit 2 Standorten für die Ausbildungen seiner Lehrpersonen zu haben. Dadurch werden der Kontakt und die Einheit unseres Rhonetales deutlich gestärkt. Am Ende der Diplomfeier wurde Staatsrat Claude Roch geehrt. Es ist in der Tat seine letzte Intervention als Departementschef in einer solchen Diplomübergabe. Eine Jury, gebildet aus 2 ehemaligen PH-VS Absolventen, Michael Morisod, der bald die Direktion der Primarschulen von Monthey übernehmen wird und Christine Wenger, Kopräsidentin der Oberwalliser Lehrpersonen und aus Mathias Reynard, Student an der PH-VS in der Sekundarabteilung und Nationalrat, übergaben ihm ein Ehrendiplom für mehr als 10 Jahre einer einzigen Verantwortung während eben den 10 ersten Jahre der PH-VS.
 
dimplomes12_red.jpg
Von links nach rechts : Patrice Clivaz (Direktor PH-VS), Peter Summermatter (Direktionsadjunkt), Stefan Bumann (Chef DTF), Claude Roch (Chef DEKS), Christine Wenger, Michael Morisod, Mathias Reynard, Fabio Di Giacomo (Direktionsadjunkt), Séverine Dayer, Didier Lötscher.

 

Traditionen aus der Vergangenheit, Herausforderungen in der Gegenwart, Trends für die Zukunft der Schule: Schulleitende sind gefordert, das Gleichgewicht zwischen Stabilität und Flexibilität immer wieder aufs Neue zu finden. An der 5. Interkantonalen Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter (IKAS) am 7. und 8. September 2012 in Zermatt holten sich mehr als 150 Schulleitende Anregungen. Sie liessen sich von einem Bergführer genauso inspirieren wie von einem Internetunternehmer und von einem Pater.  

Welche Traditionen an einer Schule weiterleben, welche Trends verfolgt, welche Entwicklungen in Angriff genommen werden, bestimmen die Schulleitenden mit. Sie prägen die Kultur, in der sich eine Schule auf Veränderungen einlässt. Es sind oft die Schulleitenden, die Innovationen in einer Schule fordern und fördern und sich um Kontinuität bemühen.

Führen im Fokus - 5 Referate und 6 Ateliers
Die Schulleitenden nutzten die Zeit in Zermatt intensiv. Sie erhielten Inputs in fünf Referaten und setzten sich in sechs Ateliers vertieft mit der Thematik auseinander. Den Einstieg machte der einheimische Bergführer und Unternehmer Dr. Hermann-Josef Biner mit seinen ganz persönlichen Gedanken zu Führen, Trends und Traditionen. Priska Dellberg von SRDRS moderierte im Anschluss ein Sofagespräch, bevor Pino Mazzone und Leo Schuler die Herausforderungen einer Schulleitung in einem Ort wie Zermatt vorstellten. Dr. Julia Warwas beleuchtete das Konzept von „Transformational Leadership", Prof. Dr. Roland Reichenbach sprach über die Unmöglichkeit des Führens, und der Internetunternehmer und Doodle-Gründer Michael Näf gab Einblick in seinen Führungsalltag sowie in die Entwicklung seiner Unternehmung.
Von Kandersteg via Murten und Brig und Meiringen nach Zermatt
Die Interkantonale Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter (IKAS) fand 2012 bereits zum fünften Mal statt. Nach der ersten Durchführung in Kandersteg zu "Führen zwischen Alltag und Vision", der zweiten in Murten zu "Führen zwischen Pädagogik und Wirtschaft", der dritten in Brig zu "Führen zwischen Personal- und Organisationsentwicklung" und der vierten in Meiringen zu „Führen zwischen Fesseln und Flügeln" setzte sich die IKAS 2012 mit „Führen zwischen Trends und Traditionen" auseinander. In Zermatt trafen sich über 150 Schulleitende aus den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis vom 7. bis 8. September 2012. Motiviert durch den grossen Erfolg, ist im nächsten Jahr eine weitere Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter geplant. Organisiert wurde die IKAS 2012 von der PH-VS in Kooperation mit der PHBern und der PH Freiburg. Unterlagen zur Tagung finden Sie unter www.hepvs.ch/Ikas

Kontakt             Peter Summermatter, Direktionsadjunkt PH-VS, alte Simplonstrasse 33, 3900 Brig

Telefon             027 606 96 50

E-mail             

 ikas_2012_red.jpg
Foto (von links nach rechts): Gottfried Hodel (PHBern), Patrice Clivaz (PH-VS), Priska Hellmüller (PHBern), Michael Piek (PH-FR), Peter Summermatter (PH-VS)
Pierre Vianin, Dozent an der der PH-VS, und François-Xavier Amherdt, Priester und Professor der Pastoraltheologie, religiösen Pädagogik und Homiletik an der theologischen Fakultät der Universität von Freiburg, haben kürzlich ein neues Werk veröffentlicht, das auf bemerkenswerte Weise zur pädagogischen und theologischen Reflexion anregt. Der PH-VS kam die Ehre zu, anlässlich eines Präsentationsabends diese Veröffentlichung dem Publikum näher zu bringen.
Vor einer sehr breit gefächerten Zuhörerschaft, die sich aus aussenstehenden Personen, aus Studierenden und Dozierenden der PH-VS zusammensetzte, war es den beiden Rednern ein grosses Anliegen, die Art und Weise, wie Christus seine Unterweisungen laut den Beschreibungen in den biblischen Texten erteilte, in ein neues Licht zu stellen. Es ist einigermassen erstaunlich festzustellen, dass Christus vor 2000 Jahren alle Strategien benutzt hat, die im modernen Pädagogikunterricht auftauchen, nämlich der Behaviorismus, der Sozio-Konstruktivismus, zudem eine gewisse Vorliebe für eine bilderreiche Redeweise mit berühmten Gleichnissen. Pierre Vianin besitzt eine sehr produktive schriftstellerische Ader, da es sich bereits um sein drittes Werk innerhalb weniger Jahre handelt, was sein besonderes Engagement als Forscher an der PH-VS unterstreicht. Seine Zusammenarbeit mit der vielfältigen und engagierten Betrachtungsweise des Abtes Amherdt mündet in eine Vision, welche die Zuhörerschaft vollends für sich gewinnen konnte.
                                                                                                                                                                                   20120911_vianin_red.jpg
Foto: von rechts nach links: zwei Studierende der PH-VS: Crettol Daniel, Magne Julie; François-Xavier Amherdt, Pierre Vianin und Patrice Clivaz.
 

201210_convegno-locarno.jpg Die Walliser Delegation im Convegno 

 

Die PH Wallis, Tessin und Graubünden haben eine Zusammenarbeitsvereinbarung im Bereich Forschung unterzeichnet. Alle drei sind im alpinen Raum tätig, wo die Problematik der Minderheiten und der Sprachgrenzen besonders im Bereich der Schule sehr sensibel ist.

Am Freitag dem 19. und Samstag, dem 20. Oktober 2012 haben sich zum ersten Mal dreissig Professoren der drei Bildungsinstitutionen in dem berühmten Monte Verita in Locarno getroffen. In den drei Sprachen (Italienisch Französisch und Deutsch) und sogar in teilweise in Rumantsch Grischu haben sich die Beteiligten an den gegenseitigen Erfahrungen bereichert. Folgende Beispiel wie die zweisprachige Schule von Maloja oder das Projekt Passepartout wurden diskutiert. Die Direktoren der drei Pädagogischen Hochschulen haben als Verantwortliche von bestimmten Seminarteilen an diesem Kongress teilgenommen. Johannes Flury, Direktor der PH-Graubünden, Patrice Clivaz , Direktor der PH-Wallis und Michele Mainardi, Direktor der PH von Tessin führten durch die Veranstaltungen die drei Sprachen. Dieser „Convegno" war der Erste einer Begegnungsreihe, die erlauben sollte, Zusammenarbeit zwischen den Pädagogischen Hochschulen des „Arc alpin" noch zu intensiveren.

 

201210_cenvenio-locarno2.jpg

Johanes Flury, Direktor HEP-GR, Patrice Clivaz, Direktor PH-VS und Luca Botturi, Forschungsverantwortlicher der PH-TI

 

 
Die PH-VS hat in diesem Herbst den Verein « Schlacht des Buches » (nur auf französisch) empfangen, der auf dem internationalen Niveau tätig ist, mit dem Ziel, das Lesen und den Austausch mit Hilfe der Literatur für Kinder und Jugendliche zu fördern. Mehr als vierzig Lehrpersonen aus dem Welschwallis haben diesen Event besucht, um sich mit den Verantwortlichen des Vereines auszutauschen. Die PH-VS ist ein prädestinierter und geeigneter Ort, um geimensam in solch wichtigen Themenbereichen zu arbeiten.  

201210_bataille-du-livre.jpgDie Organisatorinnen der Schlacht des Buches mit einigen Teilnehmenden

(IVS) Die EDK anerkennt die vier folgenden Lehrdiplome der PH-VS: Lehrdiplom für die Sekundarstufe I, Lehrdiplome für die Maturitätsschulen, kombiniertes Lehrdiplom für die Sekundarstufe I und die Maturitätsschulen und das Lehrdiplom im Bereich Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung in Schulischer Heilpädagogik (dies in Zusammenarbeit mit der PH-VD). Das bedeutet, dass im Wallis ausgebildete Lehrpersonen für die Sekundarschule und die Schulische Heilpädagogik, auf dem gesamten Schweizer Territorium arbeiten können. Die PH-VS bietet also die ganze mögliche Ausbildungspalette für Lehrpersonen an, vom Kindergarten bis zum Kollegium.

Im Jahre 2001 hat die PH-VS ihre Tore für die ersten Studierenden des Studienganges für die Primarstufe eröffnet. Diese Ausbildung wurde 2004 als eine der ersten in der Schweiz durch die EDK anerkannt. Im Jahre 2004 wurde ebenfalls das Ausbildungsangebot für die Lehrpersonen der Sekundarstufe mittels eines ersten Studienganges Sek 1 und 2 ausgeweitet. Im Jahre 2008 verlangte die EDK über ihre Anerkennungsreglemente eine Verlängerung der pädagogischen Ausbildungsdauer für Lehrpersonen der Sekundarstufe.

Eine breitgestützte Anerkennung
Mehrere nationale Expertengremien ergänzt durch internationale Experten haben die Dossiers der PH-VS akribisch angeschaut und auf Patz die Studienpläne, die Kohärenz des Systems und die Meinungen der Akteure und der Nutzniesser analysiert. Zudem sollte eine Delegation von Dozierenden und Studierenden auf die tiefgründigen Fragen der Expertenkommission antworten. Die Anerkennungen bestätigen also, dass der an der PH-VS erteilte Unterricht für die künftigen Lehrpersonen den Ansprüchen der Schweizer Reglementierung entspricht. Historisch gesehen hat der Kanton Wallis seine Primarlehrpersonen immer ausgebildet. Mit der Erweiterung der Ausbildungspalette für Lehrpersonen der Sekundarschule kreierte der Kanton Wallis auch neue Arbeitsplätze und erzielt damit eine neue pädagogische Kompetenz mit hohem Wert.

Sehr attraktive Ausbildungsangebote in Teilzeit
Der Kanton Wallis entschied sich für ein Ausbildungsmodell, das in Teilzeit absolviert werden kann. Diese Variante ist bei den jungen Uniabsolventen, die über einen akademischen Bachelor oder Master verfügen, sehr beliebt. In Zusammenarbeit mit der PH-VD führt die PH-VS beispielsweise im Bereich Sonderpädagogik ein berufsbegleitender Master von 120 ECTS über drei Jahre zum Lehrdiplom in Schulischer Heilpädagogik. Um dieses berufsbegleitende Modell zu ermöglichen, wird circa ein Drittel der Ausbildungsdauer auf Distanz (e-Learning) durchgeführt (insbesondere die Module der Erziehungswissenschaften), dies dank Eigenentwicklung an der PH-VS. Interessant ist auch zu erwähnen, dass die PHs der welschen Schweiz ihre Kräfte gebündelt haben, um gewisse seltene Didaktiken der Sekundarschule 2 wie Latein/Grieschich, Kunstgeschichte, Wirtschaft und Recht, Chemie in Kooperation zu unterrichten. Im Rahmen dieser von Fabio Di Giacomo für die Sekundarschule und Peter Summermatter für die Heilpädagogik geführten Dossiers spricht die Direktion der PH-VS seinen grossen Dank an alle implizierten Personen aus, die mehr als 2 Jahre lang an diesem Projekt der Anerkennung gearbeitet haben, aber insbesondere an Xavier Gaillard, Patrick Favre, Romaine Carrupt, Antoine Mudry, Olivier Delévaux, Jean-Marie Lavanchy und Hans Aschilier.



Die Westschweiz in St-Maurice

Ein historisches Foto, das die EDK Anerkennung für die Sekundarstufe illustriert. Zu ersten Mal in der Geschichte des Walliser Schulwesens sieht man gemeinsam am Standort St-Maurice Studierende aus der ganzen Romandie und aus dem Oberwallis an der PH-VS. Die Klasse der Didaktik Wirtschaft und Recht der Lehrpersonenausbildung für die Sekundarstufe 2, darunter zwei Walliser aus dem Unterwallis und eine Studentin aus dem Oberwallis. Auf dem Foto erkennt man auch Patrice Clivaz, (rechts vorne), Direktor der PH-VS und Guillaume Roduit, Professor an der PH-VD, ursprünglich ein Walliser. (hinten links).
cdip.jpg 
Fotolegende: Der Professor Roduit der PH-VD (hinten links) und Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS (vorne rechts) mit den Studierenden der Sekundarstufe, Wirtschaft und Recht, in St-Maurice.

Informationen