Ereignisse 2018

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An der PH-VS ist immer was los

Weihnachtsessen
Die PH-VS beginnt früh am Morgen

St-Maurice (pac) Dezember 2018: Der Verein K/Cultani will die internen, geselligen Veranstaltungen der PH-VS stetig fördern. In diesem Jahr brachte der Verein mit mit einem innovativen Weihnachtsfrühstück neue erfreuliche Akzente in den Veranstaltungskalender.

Dejeuner noel_IMG_5806Unter der Leitung von Nathalie Nanchen und Angela Werlen organisiert der Verein alle Arten von internen Aktivitäten für PH-VS-Mitarbeitende. Für die Weihnachtsfeier wurden verschiedenste Formen, vom Mittagessen bis zum Abendessen, getestet. Die Mitarbeitenden der PH-VS wohnen innerhalb eines Radius, der sich von Genf bis zum Goms erstreckt und damit einer Strecke von fast der halben Schweiz entspricht. Mit einem angenehmen und reichhaltigen Frühstück hat die PH-VS versucht, trotz der Entfernungen, alle Mitarbeitenden zusammenzubringen.

Foto: Sandra Coppey-Grange und der neu Ko-Verantwortliche für die Studiengänge der Sekundarstufe, Philippe Gay.

Didaktik der Musik 
Die Romandie in St-Maurice

St-Maurice (pac) – Dezember 2018: Die PH-VS ist ein fester Bestanteil der gemeinsamen Westschweizer «raren» Didaktiken (DidRo). So werden abwechselnd an den verschiedenen Standorten Kurse für Didaktiken wie Latein, Musik oder Wirtschaft durchgeführt. Die Musikdidaktik war vor kurzer in St-Maurice zu Gast.

2018-dida-musi-àStM-5819Die PH-VS hat sich nachdrücklich dafür eingesetzt, dass bei allen in der Westschweiz stattfindenden gemeinsamen Ausbildungsprozessen der Grundsatz der Dezentralisierung vollständig eingehalten wird.

Der Standort St-Maurice, perfekt gelegen für die Westschweiz.
Der Standort St-Maurice, weniger als 5 Minuten vom Bahnhof entfernt, ist ein idealer Standort, der aus der ganzen Genferseeregion her sehr schnell erreichbar ist. Unter der Leitung der Dozierenden Sabine Chatelain und Gérard Guillot fand der Kurs «Fachdidaktik Musik» für die Sekundarstufe 2, der Studierende von Genf bis Biel zusammenbringt, teilweise im Wallis statt. Damit ist dank der PH-VS die Ära vorbei, in der Walliser Studierende der Studiengänge für die Sekundarstufe den Kanton immer verlassen mussten.

Foto : Ein Teil der Studierenden der Fachdidaktik Musik in St-Maurice in Begleitung vom PH-VS Direktor Patrice Clivaz.

Der Direktionsrat der PH-VS tagt in Brig 
Akkreditierung und Gebäude

Brig (pac) – Dezember 2018: Die Revision des PH-VS-Gesetzes reorganisiert den Direktionsrat der PH-VS grundlegend, indem er in zwei Organe aufgeteilt wird, den PH-VS-Rat und die Pädagogische Kommission. Der Direktionsrat traf sich also zum letzten Mal in dieser Form. Die Schwerpunktthemen der Tagung waren die Infrastruktur und die Akkreditierung.

Ein Teil der Mitglieder des Direktionsrates der PH-VS, von l. nach r.  Olivier Solioz, David Rey, Tristan Mottet, Stéphanie Mottier Fontanaz, Gerhard Schmid, Jean-Philippe Lonfat, Christophe Darbellay, Stefan BumannRatspräsident Christophe Darbellay, Chef des Departements, betonte das starke Engagement des Staatsrates hinter der einzigen Vollwalliser Hochschule, der PH-VS. Diese beginnt Mitte 2019 mit dem Akkreditierungsverfahren. Jean-Philippe Lonfat, Chef der Dienststelle für Unterrichtswesen, erinnerte daran, dass kürzlich die Projekte für Neubauten an der PH-VS in die entsprechende Planung integriert wurden.

764 Studierende an der PH-VS
Mit mehr als 750 Studierenden brach die PH-VS 2018 unter Einbezug von Studierenden in Zusatzausbildungen alle Rekorde. Neben diesen erfreulichen Zahlen betonte PH-VS Direktor Patrice Clivaz die perfekte Buchhaltungskontrolle, die es schafft, die Lehrpersonen im Wallis mit einigen der niedrigsten Kosten in der Schweiz auszubilden. Zwei Gremien werden in Zukunft zur Unterstützung der PH-VS hinzugezogen. Die pädagogische Kommission legt großen Wert auf Partner, die direkt aus dem Berufsfeld kommen, während der PH-VS-Rat eine infrastrukturorientierte Mission und die Förderung der Institution in der Politik und der Öffentlichkeit zur Aufgabe haben wird. Der Rat wird nicht mehr direkt von dem für die Bildung zuständigen Staatsrat geleitet.

Foto : Ein Teil der Mitglieder des Direktionsrates der PH-VS, von l. nach r.  Olivier Solioz, David Rey, Tristan Mottet, Stéphanie Mottier Fontanaz, Gerhard Schmid, Jean-Philippe Lonfat, Christophe Darbellay, Stefan Bumann.

Antoine Mudry geht in die Pension
Carine Tripet Lièvre und Philippe Gay übernehmen den Studiengang

St-Maurice (pac) – Dezember 2018: Der Leiter des Sekundarstudiengangs, Antoine Mudry, ist in den Ruhestand getreten. Seit rund vierzig Jahren hat der Sittener die Entwicklungsetappen der Walliser Schule mitgeprägt.

Antoine Mudry, in Begleitung von Yann Vuillet, Nachfolger in der Führung von DiDro, Julie Mudry, Tochter von Antoine und Dozentin an der PH-VS, Chloé Gabathuler und Danièle Périsset, Dozentinnen und ArbeitskolleginnenAntoine Mudry war nach Xavier Gaillard und Patrick Favre einer der Architekten für die Entwicklung des Sekundarstudienganges im Wallis. Im Jahr 2005 leitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Dienststelle für tertiäre Angelegenheiten die Kommission, die den Aufbau des Studienganges begleitete. Die Herausforderung war gross. Der Kanton Wallis hatte die Ausbildung zur  Sekundarschullehrperson bis zu dem Zeitpunkt immer ausserkantonal durchgeführt. Endlich kann dieser Studiengang an der PH-VS besucht werden, was erlaubt, Wissen ins Wallis zurückzuholen und im Wallis neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ein gewerkschaftliches und institutionelles Engagemen
Antoine Mudry ist ein Kenner der Ausbildungssysteme im In- und Ausland und war der erste Walliser, der die DiDro-Gruppe (Didactiques Romandes) präsidierte, d.h. die seltenen Didaktiken (Latein, Griechisch, Italienisch..…), die zwischen allen PHs der Westschweiz koordiniert werden. Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, dankte Antoine für seine gesamte Karriere und erinnerte daran, dass Antoine Mudry auch wichtige Verpflichtungen in Bezug auf das Qualitätssystem, die Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung und die Gewerkschaftsarbeit beim ZMLP wahrgenommen hat. 

Carine Tripet Lièvre und Philippe Gay
Die Nachfolge von Antoine Mudry wurde durch die PH-VS mit einer innovativen Arbeitsteilung geregelt. Carine Tripet Lièvre, eine Expertin der Sekundarstufe 1, und Philippe Gay, bereits Professor für die Sekundarstufe 2, teilen sich die Verantwortung für die Studiengangsleitung.

Foto: Antoine Mudry, in Begleitung von Yann Vuillet, Nachfolger in der Führung von DiDro, Julie Mudry, Tochter von Antoine und Dozentin an der PH-VS, Chloé Gabathuler und Danièle Périsset, Dozentinnen und Arbeitskolleginnen.

Konferenz mit Jacques Lecomte in Martinach 
Ein Erfolg, der für eine weitere Zusammenarbeit spricht

Martinach (pac) – November 2018: Die wertvollen Kontakte der PH-VS Dozenten Nicolas Bressoud und Philippe Gay ermöglichten es, eine hochkarätige und erfolgreiche Konferenz zu organisieren. Rund 300 Menschen profitierten von dem sehr konkreten Ansatz des französischen Psychologen Jacques Lecomte. Die Verbindung zwischen den Schulen von Martinach und der PH-VS ist ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft.

Unter der Leitung von Nicolas Pierroz, stellvertretender Direktor der Schulen von Martinach, wurde die Konferenz von Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, eröffnet. Dieser äusserte seine Begeisterung darüber, dass im Rahmen einer Weiterbildung ein Referent mit einem so umfangreichen Profil empfangen werden kann. Der PH-VS Direktor fokussierte in seiner Ansprache die Lernfreude. Demnach scheint es zwar offensichtlich, dass "glückliche Schüler besser lernen", aber es ist immer noch notwendig, dass die Lehrpersonen selbst diese Freude vorleben. Das dürfte für Ausbildungsinstitutionen eine Herausforderung bleiben.

Schicksalsschläge und Beulen
Jacques Lecomte initiierte seinen Vortrag mit einer beeindruckend offenen Analyse seiner Biografie. Metaphorisch gesprochen haben ihn die negativen Momente seiner Jugend "verbeult". Eine gute Portion an Resilienz hat ihn zu einem sehr aufmerksamen Beobachter von Situationen gemacht, was ihm hilft, "Beulen" in der Psyche zu glätten. Eine fördernde Massnahme dafür ist das kooperative Lernen. Diverse Studien zeigen, dass eine von einem Mitschüler mitgeteilte Erklärung und kooperative Arbeit zu einem besseren kognitiven Ergebnis führen. Das von Rogers entwickelte Konzept der Empathie nimmt in Lecomtes Rede einen zentralen Platz ein. Für ihn gibt es keine gewalttätigen Jugendlichen, sondern vor allem junge Menschen, die unter Gewalt leiden. Jean-François Lovey fasste die Konferenz zusammen und verwies auf den Glücksfall, dass das Wallis ein Kanton mit einer der niedrigsten Schulabbruchzahlen ist.

Foto: Isabelle Bétrisey, Nicolas Bressoud, Nicolas Pierroz, Elena Lucciarini, Jean-Philippe Lonfat, Jacques Lecomte, Jean-François Lovey, Patrice Clivaz, Philippe Gay und Patrice Moret.

4. Convegno Wallis-Graubünden-Tessin 
Mit Beteiligung der ganzen Schweiz

Locarno (pac) – November 2018: Der Convegno Wallis-Graubünden-Tessin ist einzigartig in der weltweiten Kongresslandschaft. Es wird in den 4 Landessprachen präsentiert und debattiert. Die vierte Ausgabe in Locarno rückte das Italienische in den Mittelpunkt mit einer Reflexion über die Mechanismen des Übergangs zwischen den Schulstufen.

convegnoPerfekt organisiert vom Team der PH Tessin, wurde diese Tagung zum ersten Mal für die gesamte Schweizer Wissenschaftswelt eröffnet, die zwei Kongresstage in den vier Landessprachen ohne Übersetzung abhalten konnte. Die Bündner Forscher präsentierten ihre unglaubliche Arbeit in Rumantsch Grischun, das für diesen Kanton besteht, von einer Lehrplan 21 Basis aus, alles in den fünf rätoromanischen Idiomen umzusetzen. Das Tessin hat bewiesen, dass es im Französischunterricht innovativ ist, indem es Klassen nicht mehr nach dem Alter, sondern nach dem Niveau der Schüler zusammenstellt, die in einem Teil dieser Kurse in neue altersgemischte Klassen integriert werden. Was die Walliser Delegation betrifft, die sich aus Vertretern der Sprachendidaktik und der pädagogischen Animation zusammensetzte. So stellte Alain Metry beispielsweise Examens vor, welche die PH-VS für das Aostatal mitvorbereitet, um die französische Sprache und den Oberwalliser Dialekt in dieser italienischen Region zu fördern.

Integrale Diplome zur Förderung der vertikalen Koordination
Bei der Teilnahme am abschließenden Runden Tisch bestand Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, auf die strategischen Ausbildungsentscheidungen. Das Wallis verteidigt den Generalisten mit einer integralen Ausbildung für die Primarschule. Diese breite Ausbildung erleichtert die transversale Verständigung zwischen dem Zyklus 1 und dem Zyklus 2. Im gleichen Sinne bietet die PH-VS das Nischenprodukt einer doppelten Ausbildung für die Sekundarschule 1 und 2 an, das eine vertikale Koordination gewährleistet. Im Jahr 2020 findet die 5. Ausgabe des Convegno am Donnerstag und Freitag, dem 5. und 6. November im Wallis statt.

 

10 Jahre explore-it 
Mit der stolzen Unterstützung der PH-VS

Zürich (pac) – November 2018: Vor 10 Jahren begann für die PH-VS die Ära « explore-it ». PH-VS Dozent René Providoli spürte, was Lehrpersonen brauchen, um im Unterricht das Thema Technik zu thematisieren. Die PH-VS engagierte sich seit dem Anfang in der Entwicklung des Projekts. Zehn Jahre später ist explore-it überall in der Schweiz bekannt.

explore-itAm 10-jährigen Jubiläumsanlass an der ETH in Zürich nahmen zahlreiche Persönlichkeiten teil. So waren beispielsweise LCH-Zentralpräsident Beat Zemp und ETH-Präsident Lino Guzzella anwesend. Die PH-VS war durch Patrice Clivaz auch präsent. PH-VS Dozent René Providoli und sein Kollege Daniel Vögelin führten durch den Anlass, bei dem im Rahmenprogramm zwei Schulklassen den neuen explore-it Lernanlass Robotik ausprobierten.

Spin off zum Verein
Da eine Hochschule nicht als Auftrag hat, pädagogisches Material zu vertreiben, wurde vor 10 Jahren der Verein explore-it gegründet. Beiratspräsident Dirk Jan de Graaff, ein holländischer Unternehmer mit Wohnsitz im Wallis, betonte die Wichtigkeit der technischen Bildung und den Ansatz von explore-it mit den Lernmaterialien in der Schachtel. Damit kann jedes Kind technische Objekte wie zum Beispiel ein Wasserkraftwerk bauen und die damit verbundenen physischen Phänomene erforschen. 160'000 Kinder haben in den vergangenen 10 Jahren von den tollen Ideen des pädagogischen Teams profitiert. Namhafte Verbände, Firmen, Private und auch der Kanton Wallis unterstützen explore-it, um das Material in die Schulklassen zu bringen.

Foto: von l. nach r. Patrice Clivaz, PH-VS Direktor, Daniel Vögelin, Präsident Verein explore-it, René Providoli und LCH-Zentralpräsident Beat Zemp.

Catherine Tobola 
Von der Bereichsleitung zur pädagogischen Kommission der CIIP

St-Maurice (pac) – Oktober 2018: Die Verantwortung für den Studiengang Primarschulstufe wechselt. Catherine Tobola Couchepin hat beschlossen, zurück zu ihrer angestammten Funktion zurückzukehren. Im Rahmen dieses Wechsels hat sie ihren Kolleginnen und Kollegen einen sympathischen Aperitif offeriert.

Catherine Tobola Couchepin übernahm Anfang 2017 die Nachfolge von Marlyne Andrey als Leiterin des grössten Studiengangs der PH-VS. Zwei Jahre lang entwickelte sie aktiv den Studiengang weiter mit z.B. der weiteren Anpassung des Sprachaustauschs im anderen Kantonsteil.

Eine schmeichelhafte Ernennung an der pädagogischen Kommission der CIIP
Die erworbene administrative Erfahrung als Bereichsleiterin erlaubte ihr, ihre Kompetenzen noch zu erweitern, die sie als Forscherin in der Französischdidaktik bereits mitbrachte. Ihre Nominierung als Vertreterin der PHs der Romandie in der wichtigen pädagogischen Konferenz der Westschweizer Erziehungsdirektorinnen und -direktoren verleiht ihr für die Karriere nochmals zusätzlichen Schub.

Foto: Dozierende, Direktion und Administration umrahmen Catherine Tobola während des Abschiedsaperitifs.

Schweizerisches Studierendenkomitee der PHs
Estelle Rogivue vertritt die PH-VS

Bern (pac) – Oktober 2018: Vor zwei Jahren veranstaltete die PH-VS in Brig das erste Treffen der Präsidenten der Studierendenverbände der Schweizer PHs. Die im Wallis lancierte Arbeit hat Früchte getragen. Der nationale Verband VSPHS ist gegründet worden und wird vom Zürcher Jimmy Angelos Goutziomitros, Student im Studiengang Sek I, geleitet. Das Wallis steht im Rampenlicht, denn die Präsidentin der Vereinigung der Studierenden der PH-VS, Estelle Rogivue ist Teil des nationalen Komitees.

comite etudiantsWie die Direktionen der verschiedenen PHs in der Schweiz Diskussionspartner für die Studierendenkomitees sind, ist auch der Ausschuss der Kammer PH von swissuniversities unter dem Vorsitz von Hansruedi Schärerer aus Luzern Partner der nationalen Studierendenkommission. Deshalb fand in Bern ein erstes offizielles Treffen zwischen diesen Gremien statt.

Die Studierenden ausbilden, um an der Akkreditierung als Experten teilzumehmen
Eines der Hauptthemen dieser ersten Sitzung auf nationaler Ebene war das Problem der Ernennung und Ausbildung von Studierenden, die an den Akkreditierungskommissionen teilnehmen. Die Studierenden bleiben für sehr kurze Zeit in ihrer Funktion. Es wäre unverständlich, wenn die Akkreditierungsagentur einen Wirtschaftsstudenten, der sich in der Welt der Ausbildung nicht auskennt, für den Akkreditierungsprozess einer PH beauftragt. 

Die Vielfalt der Schweizer Sprachlandschaft
Auch das Thema der sprachlichen Anforderungen an die Primarschullehrerausbildung wurde diskutiert. Patrice Clivaz, Vizepräsident der Schweizerischen Kammer der PHs, konnte erklären, dass die Fremdsprachenanforderungen im Studium durch grundlegende Ausbildungsentscheidungen der Kantone sehr unterschiedlich sein können. Die PH-VS mit einer breiten Generalistenausbildung und zwei Fremdsprachen im Panel ist hierfür ein gutes Beispiel. In einer föderalistischen Schweiz gibt es deshalb Platz für Kantone mit drei Sprachen wie Graubünden, zweisprachige Kantone wie das Wallis und Freiburg und einsprachige Kantone wie St. Gallen, was ein vollständig zentralisiertes Bedarfsmanagement ausschliesst.

Foto: von l. nach r. Sabina Larcher, Direktorin der PH FHNW, Mitglied des Komitees der PH Kammer, Heinz Rhyn, Direktor der PH ZH, Mitglied des Komitees der PH Kammer, Gabriel Mateos Sànchez, Leiter der Kommunikation der VSPHS, PH ZH, Estelle Rovigue, Sekreteriat und Finanzen der VSPHS, PH-VS, Jimmy Angelos Goutziomitros, Präsident der VSPHS, Hans Ruedi Schärer, Präsident der PH Kammer, Direktor der PH LU, Patrice Clivaz, Vizepräsident der PH Kammer, Direktor der PH-VS, Guillaume Vanhulst, Mitglied des Komitees der PH Kammer, Direktor der PH-VD, Andrea Hungerbühler, Geschäftsführerin der PH Kammer.

Gesundheitstag an der PH-VS 
Ein vielseitiges Programm rund um Bewegung und Ernährung

Brig (dhi) – Okober 2018: Der 2. Oktober stand für die Studierenden des ersten Semesters ganz im Zeichen der Gesundheit. Die angehenden Lehrpersonen konnten die Themen Bewegung und Ernährung in theoretischer ebenso wie praktischer Weise erfahren. Das eigens erstellte Buffet sorgte für eine angenehme Atmosphäre. Ein Kinobesuch am Ende des Tages rundete das Programm ab.

santéWie jedes Jahr, fand auch diesen Oktober der Gesundheitstag im Rahmen der Lehrveranstaltung 1.5 für die Erstsemester-Studierenden an der PH Wallis statt. Ziel der Veranstaltung ist es, den künftigen Lehrpersonen wichtiges Wissen zu Bewegung und Ernährung mitzugeben und ihnen aufzuzeigen, wo sie in Zukunft im Berufsalltag Hilfe und Unterstützung in diesen Bereichen erhalten.

Theoretische Inputs und praktische Tätigkeiten
Zu Beginn des Nachmittages bearbeiteten die Teilnehmenden mithilfe wissenschaftlicher Literatur Grundlagen zu Bewegung und Ernährung im Schulalter. Anschliessend erfuhren die angehenden Lehrkräfte über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Bildungsbereich. Am späteren Nachmittag bereiteten die Studierenden in Kleingruppen ein gesundes Essen vor. Die im Vorfeld selbst eingekauften Zutaten wurden vor Ort verarbeitet und zu einem gemeinsamen Buffet angerichtet. 

Den Abschluss bildete ein Kinobesuch in Visp. Die Gesundheitsförderung Wallis präsentierte den Film «Embrace – du bist schön», der sich dokumentarisch westlichen Schönheitsidealen widmet und dabei Themen wie Bodyshaming oder weibliches Selbstverständnis kritisch beleuchtet.

Foto: Studierende des ersten Semesters bereiten gesunde Snacks vor.