lehrschwerpunkt
- Kreativitäts- und Innovationspädagogik
- Management und Leadership
wissenschaftliche fachgebiete
- Kreativität
- überfachliche Kompetenzen
- Innovationsmanagement
- Change Management
- transformationales Leadership
- kognitiv-sozialpsychologische Ansätze
funktionen und mandat
- Verantwortliche für den Bereich Forschung & Innovation der PH-VS
- Mitglied der F&E-Kommission der Kammer der Pädagogischen Hochschulen von swissuniversities
- Co-Leiterin der Doktoratsschule an der PH-VS
- Weiterbildung von Führungskräften des mittleren Kaders in den Bereichen Management und Leadership
- Co-Betreuung von Doktorarbeiten in Frankreich und Kanada
forschungsprojekte
2021-2022 : Organisations- und Managementinnovationen an Hochschulen: im Wandel der akademischen Karriere
Die Frage des akademischen Nachwuchses und der Karriereentwicklung beschäftigt alle Schweizer Hochschulen, um eine qualitativ hochwertige Lehre und Forschung sicherzustellen und den Anforderungen des Bundesgesetzes über die Förderung und Koordination der Hochschulen (HFKG) vom 30. September 2011 gerecht zu werden. Die PH-VS, eine kürzlich akkreditierte Institution, hat sich verpflichtet, diesen Standard zu erfüllen, indem sie eine akademische Struktur zur Gewährleistung der Karriereentwicklung aufbaut. Die nächste Akkreditierung findet im Jahr 2029 statt. Diese organisatorische und managementbezogene Innovation (OMI) muss daher kurzfristig weiterentwickelt werden, um den Qualitätskreislauf der Akkreditierung sicherzustellen. Ziel dieser Forschung ist es, eine erste Bestandsaufnahme der aktuellen Situation vorzunehmen, um besser zu verstehen, wie die verschiedenen internen und externen Anspruchsgruppen diese organisatorische und managementbezogene Innovation wahrnehmen und konzipieren. Wie jeder Transformationsprozess erfordert auch diese Entwicklung die Schaffung eines geeigneten Rahmens für die Begleitung von Veränderungsprozessen (Kotter, 2015; Scharmer, 2018). Für diese Forschung wurden neun halbstrukturierte Interviews (Savoie-Zajc, 2016) durchgeführt, um sowohl die ersten beiden Phasen des theoretischen Modells von Birkinshaw, Hamel & Mol (2008) als auch Theorien des Veränderungsmanagements zu untersuchen. Ziel dieser Interviews war es, die Ausgangslage für die Einführung einer organisatorischen und managementbezogenen Innovation zu erfassen – sowohl hinsichtlich der Wahrnehmungen der beteiligten Akteur:innen als auch hinsichtlich erster entstehender Ideen, die bereits konkrete Hinweise für die Umsetzung der dritten und vierten Phase des Modells liefern können. Aus diesen Interviews wurden kontextspezifische Managementempfehlungen abgeleitet, die verschiedene Lösungsansätze für die weitere Umsetzung vorschlagen.
2020-2021 : Spark it and take it ! I. Capron Puozzo (ph-VS), S. Gobron (HE-arc)
Kreativität ist heute sowohl in der Schule als auch in privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen präsent. Um bei der Entwicklung von Produkten oder Prozessen innovativ zu sein, bleibt Kreativität jene psychische Funktion, die es ermöglicht, Möglichkeiten zu erkunden und die Welt auf flexible Weise zu betrachten (OECD, 2005; Taddei, 2009). Daraus ergibt sich das Interesse, die kognitiven und emotionalen Prozesse, die beim Generieren von Ideen eine Rolle spielen, heute detaillierter zu untersuchen (Borst, Dubois & Lubart, 2006; Lubart & Getz, 1997; Lubart, Mouchiroud, Tordjman & Zenasni, 2015; Zenasni & Lubart, 2008). Während die wissenschaftliche Literatur in diesem Bereich aufgrund zahlreicher Laborstudien umfangreich ist, gestaltet sich die Untersuchung kreativer Prozesse in vivo, also in authentischen Situationen, insbesondere beim divergenten Denken, deutlich komplexer. Aus diesem Grund stellt sich das vorgeschlagene Forschungsprojekt „Spark it“ der Herausforderung, nicht nur eine Anwendung und Materialien für die Durchführung von Brainstorming in Gruppen zu entwickeln, sondern auch ein System einzuführen, das den Export der generierten Ideen sowie eine individuelle und kollektive Begleitung des kreativen Prozesses ermöglicht. Das Projekt wird nach einer aktionsforschenden Methodologie durchgeführt (Barbier, 1996a, 1996b; Van der Maren, 2003). Ziel ist es, anhand der Analyse der erhobenen Daten nicht nur den kreativen Prozess besser zu verstehen und virtuelles Brainstorming mit klassischen Methoden (z. B. mit Post-its) zu vergleichen, sondern auch das technologische Artefakt weiterzuentwickeln und zu verbessern.
2019-2021 : Innovation und strategische Entwicklung im Mittelpunkt der Forschung zur Ausbildung von Lehrpersonen
Design Thinking für ein Innovationsmanagement in der Lehrer:innenbildung: Diese Forschung befasst sich mit dem Management von Innovationen innerhalb einer öffentlichen Bildungsinstitution. Gestützt auf einen forschungsbasierten Ansatz zeigt sie ein konkretes Beispiel dafür auf, wie eine institutionelle Strategie neu ausgerichtet werden kann, indem sie auf einem menschenorientierten und kreativen Managementansatz basiert. Mithilfe von Design-Thinking-Methoden geht es nicht nur darum, konkrete Ansätze zur Entwicklung strategischer Schwerpunkte zu erarbeiten, sondern auch darum, zukunftsorientiert zu denken und aktiv an der Gestaltung der Welt von morgen mitzuwirken.