Amalia Terzidis, PhD

Kreativität, Innovation und Transformation in der Bildung
Sprachen
Englisch, Französisch
Kontakt

Amalia Terzidis ist Professorin und Lehrbeauftragte an der PH-VS. Sie koordiniert die Didaktiken der Geistes- und Sozialwissenschaften und ist Teamleiterin des Forschungsteams «Kreativität, Innovation, Transformation in der Bildung (Lab C.I.T.É.)».Nach einem Masterabschluss in Literaturwissenschaften und einem Lehrdiplom unterrichtete sie rund zehn Jahre auf der Sekundarstufe I und II, bevor sie in die Lehrpersonenbildung wechselte. Ergänzend absolvierte sie ein Nachdiplomstudium in Erziehungswissenschaften.Im Jahr 2023 gründete sie das Lab C.I.T.É. der PH-VS, einen Forschungs- und Experimentierraum, der sich der Begleitung von Bildungswandel durch Kreativität und Innovation widmet und auf aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen der Schule ausgerichtet ist.Ihr Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere im Bereich Kreativität in der Bildung, die sie als zentrale Kompetenz betrachtet, um in einer sich stetig wandelnden Welt zu lehren und zu lernen.

Lehrschwerpunkte

  • Kreativität und Innovation in der Bildung
  • Didaktik der Geistes- und Sozialwissenschaften

Wissenschaftliche Fachgebiete

  • Kreativität
  • Innovation
  • Bildungstransformationen
  • Professionelle Entwicklung
  • Didaktik der Geistes- und Sozialwissenschaften (SHS)
  • Outdoor Education / Lernen im Freien

Funktionen und Mandat

Forschungsprojekte

2022-2024 : Kreativität und Innovation in der Bildung: Eine Untersuchung in Walliser Schulklassen. A. Terzidis (PH-VS), E. Borloz (PH-VS)

Um das Entwicklungsprojekt des Labors C.I.T.E auf fundierten Grundlagen aufzubauen und es bestmöglich an die Realität anzupassen, beabsichtigen Amalia Terzidis und Erica Borloz im Rahmen dieses Forschungsprojekts, Untersuchungen in den Walliser Bildungseinrichtungen durchzuführen. Ziel ist es, die Wahrnehmung sowie die tatsächliche Bedeutung und Umsetzung von Kreativität und Innovation im Lehrberuf besser zu erfassen.

Sie möchten zudem eine – wenn auch nur teilweise – Bestandsaufnahme der bereits bestehenden kreativen Praktiken vornehmen und versuchen, die Bedürfnisse sowie die Hindernisse zu identifizieren, die Lehrpersonen dazu veranlassen, eine Pädagogik der Kreativität zu suchen und umzusetzen.

Auf dieser Grundlage möchten sie das Programm des Projekts C.I.T.E möglichst gezielt definieren und es eng an den beruflichen Realitäten der Lehrpersonen ausrichten.

Zu diesem Zweck orientieren sie sich an folgender Forschungsfrage:

Welchen Stellenwert haben Kreativität und Innovation gegenwärtig in der Walliser Schule?

Diese Frage wird in verschiedene Teilaspekte gegliedert, die eine differenzierte und möglichst umfassende Betrachtung ermöglichen:

  • Wie werden die Konzepte von Kreativität und Innovation von Lehrpersonen wahrgenommen?
  • Welche Praktiken setzen Lehrpersonen bereits um, die im Sinne einer Pädagogik der Kreativität (kreatives Lehren und/oder kreatives Lernen), von Innovation und/oder einer Transformation der Schule stehen?
  • Welche Bedürfnisse und Hindernisse bestehen bei der Umsetzung solcher Praktiken?

2022-2024 : Kreativität und Innovation in den Geistes- und Sozialwissenschaften – Das Projekt «The Blue Artery»

Das Projekt Blue Artery ist ein aktionsorientiertes Forschungsprojekt, das darauf abzielt, zukünftige Lehrpersonen der Sekundarstufe in den Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) auszubilden und die Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis in diesem Bereich zu fördern. Es verbindet Interdisziplinarität, Kreativität und Bürgerengagement, um auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, insbesondere im Umwelt- und Sozialbereich, zu reagieren.

In Zusammenarbeit mit einer Künstlerin und zwei Dozentinnen für GSW im Masterstudiengang haben die Studierenden gemeinsam eine mobile künstlerische und pädagogische Installation entwickelt, die sich mit der Rhone und ihren Wechselwirkungen mit dem Menschen beschäftigt. Die Installation umfasst einen interaktiven Tisch, der mithilfe von Kieselsteinen, Plexiglasscheiben und QR-Codes, die zu digitalen Ressourcen führen, die menschlichen Auswirkungen auf die Umwelt darstellt. Ergänzt wird sie durch drei pädagogische Roll-ups sowie einen didaktischen Leitfaden für den Einsatz im Unterricht.

Das Projekt wurde in mehreren Etappen durchgeführt: zunächst mit theoretischen Grundlagen zur Didaktik, anschließend mit Feldexkursionen zur Sammlung von Daten und sinnlichen Eindrücken, danach mit fachbezogenen Analysen und schließlich mit einer kollaborativen Phase der gemeinsamen Gestaltung. Dieser Ansatz ermöglichte es den Studierenden, ihre Kreativität, ihre Handlungskompetenz (Agentivität) sowie ihre interdisziplinären Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Das Projekt wurde im Hinblick auf die didaktische Professionalisierung und die Veränderung von Unterrichtspraktiken im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften analysiert.

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