lehrschwerpunkte
- Englischdidaktik
- Kreative Prozesse im Lehrberuf
- Kultur und Sprache
wissenschaftliche fachgebiete
- Fremdsprachendidaktik
- Kreativität und Innovation im Unterricht
- Differenzierung im Unterricht
- Aktivierende Pädagogik
funktionen und mandat
- Koordinatorin für Fremdsprachen an der PH-VS
- Aktives Mitglied und Referentin im Lab C.I.T.E an der PH-VS
forschungsprojekte
2024-im lauf: Zu einer enaktiven und kreativen Didaktik der modernen Sprachen mittels naturbezogener Bildung. E.Borloz, I. Capron Puozzo (ph-VS), M. Potapushkina Delfosse (UPEC)
Doktorarbeit an der Universität Paris-Est Créteil (UPEC) innerhalb des Labors IMAGER in Co-Betreuung mit der PH-VS.
Diese Doktorarbeit untersucht die didaktischen Prozesse, die beim Sprachenlernen im Kontext von Bildung durch Naturerfahrungen wirksam sind. Sie stützt sich auf das Paradigma der Enaktivität (Varela et al., 1991), auf mehrsprachigkeitsorientierte Ansätze (Aden, 2017; Eschenauer, 2017, 2022) sowie auf Forschung zur Kreativität in der Bildung (Lubart, 2025; Terzidis & Borloz, 2026; Puozzo Capron, 2016).
Ziel ist es, die Bedingungen zu modellieren, die kreative, verkörperte und situierte Sprachlernprozesse sowie die Entwicklung innovativer Unterrichtspraktiken fördern. Das Projekt basiert auf einer Forschungsmethode der Aktionsforschung und kreativen Forschung (recherche-action-création), die gemeinsam mit Walliser Lehrpersonen durchgeführt wird.
2022- 2024 : Kreativität und Innovation in der Schule: Eine Studie in Walliser Klassen. A. Terzidis (ph-VS), E. Borloz (ph-VS)
Um das Entwicklungsprojekt des Labors C.I.T.E auf fundierten Grundlagen aufzubauen und es bestmöglich an die Realität anzupassen, beabsichtigen Amalia Terzidis und Erica Borloz im Rahmen dieses Forschungsprojekts, Untersuchungen in den Walliser Bildungseinrichtungen durchzuführen. Ziel ist es, die Wahrnehmung sowie die tatsächliche Bedeutung und Umsetzung von Kreativität und Innovation im Lehrberuf besser zu erfassen.
Sie möchten zudem eine – wenn auch nur teilweise – Bestandsaufnahme der bereits bestehenden kreativen Praktiken vornehmen und versuchen, die Bedürfnisse sowie die Hindernisse zu identifizieren, die Lehrpersonen dazu veranlassen, eine Pädagogik der Kreativität zu suchen und umzusetzen.
Auf dieser Grundlage möchten sie das Programm des Projekts C.I.T.E möglichst gezielt definieren und es eng an den beruflichen Realitäten der Lehrpersonen ausrichten.
Zu diesem Zweck orientieren sie sich an folgender Forschungsfrage:
Welchen Stellenwert haben Kreativität und Innovation gegenwärtig in der Walliser Schule?
Diese Frage wird in verschiedene Teilaspekte gegliedert, die eine differenzierte und möglichst umfassende Betrachtung ermöglichen:
- Wie werden die Konzepte von Kreativität und Innovation von Lehrpersonen wahrgenommen?
- Welche Praktiken setzen Lehrpersonen bereits um, die im Sinne einer Pädagogik der Kreativität (kreatives Lehren und/oder kreatives Lernen), von Innovation und/oder einer Transformation der Schule stehen?
- Welche Bedürfnisse und Hindernisse bestehen bei der Umsetzung solcher Praktiken?