Das genehmigte Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren zwei sich ergänzende Aspekte zu untersuchen. In einem ersten Schritt möchte das Forschungsprojekt den zentral beteiligten Akteur-innen in sogenannten „schulischen Störungssituationen“ (vgl. Bericht der CIIP Gremion & Monney, 2021) eine Stimme geben. Dazu gehören insbesondere die Schulleitungen der Walliser Schulen sowie die Klassenlehrpersonen, vor allem in Zyklen, die durch Übergänge geprägt sind (Eintritt in die Schule, Übergang von der Primarstufe zur Sekundarstufe usw.). In einem weiter gefassten zweiten Teil wird das Forschungsprojekt in einem partizipativen Ansatz die Perspektiven jener Akteur:innen einbeziehen, die mit den Anforderungen nach mehr Integration und Inklusion in der komplexen und sehr heterogenen Realität von Schulklassen konfrontiert sind. Dazu werden Materialien entwickelt und eine gemischte Forschungsmethodik (quantitative sowie qualitative und verstehensorientierte Ansätze) eingesetzt.