Sophie Amez-Droz

Bildung und Professionalisierung
Sprachen
Englisch, Französisch
Kontakt

Sophie Amez-Droz ist Dozentin an der PH-VS und unterrichtet im Rahmen der Ausbildungen für den Primar- und Sekundarschulunterricht. Sie ist als Beauftragte für Chancengleichheit und Diversität tätig und wirkt an der Qualitätsentwicklung der Hochschule mit. Sie verfügt über einen Abschluss in Sozialwissenschaften der Universität Lausanne, mit einer Abschlussarbeit im Bereich Gender Studies, sowie über einen Master of Advanced Studies in Theorien, Praktiken und Konzepten der Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Genf. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und anschliessend als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der PH-VS, bevor sie in den Lehrkörper wechselte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Geschlecht und Bildung, soziale Ungleichheiten sowie Bildungspolitik. Dabei befasst sie sich unter anderem mit der Schulbildung von Mädchen im Wallis, dem Schulabbruch und der Reform der Sekundarstufe in der französischsprachigen Schweiz. Ihre Forschungsergebnisse hat sie in Fachartikeln und Buchkapiteln veröffentlicht sowie an wissenschaftlichen Tagungen präsentiert.

Lehrschwerpunkte

  • Geschlecht und Bildung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungsforschung

Wissenschaftliche Fachgebiete

  • Geschlecht und Bildung
  • Bildungsungleichheiten
  • Hochschuldidaktik
  • Qualitätsevaluation

Funktionen und Mandat

  • Beauftragte für Chancengleichheit und Diversität
  • Mitglied der Einheit für Hochschulentwicklung und Qualitätsmanagement
  • Mitglied des Rats für Gleichstellung und Familie (Wallis)
  • Mitglied des Netzwerks Chancengleichheit und Diversität der Kammer der Pädagogischen Hochschulen von swissuniversities
  • Mitglied der Kommission für Chancengerechtigkeit und Bildung (CoEF) der EDK

Forschungsprojekte

2014-2016 : Schulbildung von Mädchen im Wallis (1815-2015)

Forschung zu den politischen, gesellschaftlichen und beruflichen Debatten rund um die Schulbildung von Mädchen im Wallis zwischen 1815 und 2015. Untersucht werden die Entwicklung der Gesetze zur öffentlichen Bildung sowie die Kontroversen, die diese hervorgerufen haben. Im Auftrag des Kantons Wallis.

Publikationen :

Amez-Droz, S., & Jacquemet, N. (2016). La scolarisation des filles en Valais (1844-2015). Évolution, débats et controverses autour des lois sur l’instruction publique. Annales valaisannes.

Jacquemet, N., & Amez-Droz, S. (2015). L’école valaisanne et « les ouvrages du sexe ». Résonances, (3), 10-11.

2015-2019 : Reform der obligatorischen Sekundarschulbildung (Vergleich Genf, Waadt und Wallis)

Vergleichende Untersuchung der Organisation und Auswirkungen der Reformen der obligatorischen Sekundarschulbildung in drei französischsprachigen Kantonen der Schweiz (Genf, Waadt und Wallis). Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Forschung, in Zusammenarbeit mit Georges Felouzis (Projektleitung, Universität Genf), Samuel Charmillot und Sonia Revaz.

Publikation :

Charmillot, S., Amez-Droz, S., Revaz, S., & Felouzis, G. (2020). La réforme du système éducatif valaisan : bilan et analyses (Education, enfance et société apprenante 21). Université de Genève.

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