Die Stärke dieses Projekts liegt in der Verbindung zweier selten zusammengebrachter, aber sich ideal ergänzender Bereiche: der Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz einerseits und der Bildungswissenschaften andererseits. Die Teams haben dabei sowohl im Feld als auch im Labor gearbeitet.
Die Studierenden anhören, bevor man sie ausbildet.
Der erste Schritt des Projekts bestand darin, den betroffenen Personen zuzuhören und ihnen eine Stimme zu geben. Durch eine Umfrage sowie partizipative Workshops wurden die tatsächlichen Bedürfnisse der Studierenden der PH-VS im Umgang mit KI ermittelt. Dabei kristallisierten sich drei zentrale Prioritäten heraus: das Verständnis der Funktionsweise generativer KI, die kritische Bewertung ihrer Antworten sowie deren ethischer und verantwortungsvoller Einsatz.
Gemeinsam entwickelte, getestete und anwendbare Ausbildungsinhalte
Auf dieser Grundlage entwickelten beide Institutionen gemeinsam Ausbildungsinhalte, die direkt auf den Unterrichtskontext zugeschnitten sind. Die Studierenden der PH-VS konnten unter anderem ein KI-System zur Unterrichtsplanung ausprobieren – ein konkretes Werkzeug zur Reflexion ihrer zukünftigen beruflichen Praxis.
Das Projekt wurde im Rahmen eines interinstitutionellen Förderaufrufs des Kantons Wallis finanziert und führte zu einem soliden Ausbildungskonzept, das Grundlagenwissen, ethische Reflexion und praktische Anwendungsszenarien verbindet. Es legt zudem den Grundstein für zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte mit dem Idiap Research Institute.
Weitere Informationen: https://www.idiap.ch/fr/actualites/l-idiap-et-la-hep-valais-s-associent-pour-former-les-futurs-enseignants-aux-enjeux-de-l-intelligence-artificielle?set_language=fret
Den Beitrag auf Rhône FM lesen : https://www.rhonefm.ch/valais/la-hep-valais-et-l-institut-de-recherche-idiap-s-associent-pour-former-les-enseignant-a-l-ia-1599787
