Konzept der Tagung

Der digitale Wandel durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft und verändert seit den letzten zwei Jahrzehnten das Zusammenleben und die Kommunikation in grundlegender Weise. Damit einher gehen Fragen zur sprach-kulturellen Verständigung und zu entsprechenden Lernsettings. Der Convegno stellt die folgenden Fragen ins Zentrum:

  • Welches Potenzial haben digitale Medien und Ressourcen für das Lernen und Lehren von Sprachen in mehrsprachigen und multikulturellen Kontexten?
  • In welcher Weise und in welchen Erwerbs- bzw. Lernkontexten - formal, informell, non-formal - werden digitale Medien für die sprach-kulturelle Verständigung genutzt?
  • Wie sind die Erfahrungen aus praxiserprobten Konzepten beim Einsatz digitaler Ressourcen zur Förderung der Mehrsprachigkeit?
  • Welche Herausforderungen stellen sich in der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden sowie für Forschung und Entwicklung?
  • Wo liegen die Herausforderungen und Risiken der Digitalisierung von Lehr-Lern-Kontexten im Bereich der Mehrsprachigkeit?

Träger des Anlasses sind die Pädagogischen Hochschulen der drei Kantone Wallis, Graubünden und Tessin. Unter der Bezeichnung «Convegno sul plurilinguismo» organisieren sie seit 2012 im Zweijahresrhythmus eine Fachtagung zur Mehrsprachigkeit. Die Organisation und Koordination für den Convegno vom 1. & 2. Okt. 2020 in Brig obliegt diesmal bei der PH-VS.

Ziel des Convegno ist es, die obgenannten Fragen sowohl mit theoretisch-konzeptionellen wie mit empirischen und praxisbezogenen Beiträgen zu erörtern und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Förderung der Mehrsprachigkeit im Kontext der Digitalisierung aufzuzeigen, zu diskutieren und auszuloten.

Zielpublikum: Der Convegno richtet sich an angehende und praktizierende Lehrpersonen aller Schulstufen, an Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende von Hochschulen. Ebenfalls angesprochen sind Kursleitende und Institutionsverantwortliche in den Bereichen Sprache, ICT, Interkulturalität u.a.

Tagungsprogramm: Es umfasst Vorträge, Kurzvorträge, Workshops, Poster- und Markstand sowie informelle Austauschgefässe. Der Convegno soll Raum zur Diskussion und zu Netzwerkaktivitäten bieten. Neben spezifisch fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Beiträgen werden kulturelle Einschübe sowie Exkursionen extra-muros das Tagungsprogramm bereichern.

Digitale Medien, didaktische Ansätze, Werkzeuge und Methoden bilden dabei nicht nur inhaltlicher Schwerpunkt des Convegno über die Förderung der Mehrsprachigkeit, sondern sie bilden Bestandteil der Tagungsorganisation.

Konferenzsprache: Wie bei den bisherigen Veranstaltungen des Convegno sind im Prinzip Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch die Beitrags- und Konferenzsprachen. Für die Präsentationen während der Tagung sind Supportdienste zur Mehrsprachigkeit eingeplant (z.B. schriftliche Dokumentation zu den mündlichen Tagungsbeiträgen in jeweils zwei Sprachen). Fragen und Diskussionsbeiträge können in Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch gestellt werden.

Publikation: Es ist vorgesehen, dass die Tagungsbeiträge nach der Tagung gesammelt und in geeigneter Weise der interessierten Öffentlichkeit und Fachkreisen zur Verfügung stehen werden. Im Juni 2021 wird eine Ausgabe der Zeitschrift Babylonia mit Tagungsbeiträgen erscheinen. Weitere Publikationsorgane (Tagungshomepage, andere Zeitschriften u.a.) werden noch präzisiert.

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