Ereignisse 2018

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An der PH-VS ist immer was los

Beach Volleyball an der PH-VS
Die Walliser Lehrpersonen im Sande

Martigny (pac) Juni 2018: Die Turnlehrpersonen der PH-VS strotzen vor neuen Ideen. Die Innovation «Beachvolley» für das traditionelle Turnier der Walliser Lehrpersonen, gemischt mit einer schönen Anzahl an Mannschaften aus der PH-VS, hat alle begeistert.

VolleyballMit Klasse durch Nathalie Nanchen und Lionel Saillen organisiert, hat das neue Angebot im Freien neben dem Schwimmbad von Martinach die 16 Mannschaften begeistert. Diese zögerten nicht, in den Sand zu springen. Die gemischte Mannschaft der Dienststelle für Bildung und der PH-VS mit Nathalie Nanchen, Philippe Gay, Ismail Milly, Patrice Clivaz, Vincent Ebenegger, Yann-Philippe Roh und Sébastien Vassali hat das Turnier sportlich überstrahlt.

Foto: von l. n. r. Philippe Gay, Lionel Saillen, Patrice Clivaz, Nathalie Nanchen, Yann-Philippe Roh Vincent Ebenegger, Sébastien Vassali.

Fotogalerie: Beach Volleyball an der PH-VS

AUPTIC.education an der PH-VS
Integration der Digitalisierung

St-Maurice (psu-pac) – Mai 2018: Am 22. Mai 2018 fand der erste Praxisaustauschabend statt, der von der PH-VS organisiert und von der HES-SO Valais/Wallis unterstützt wurde. Der Verein  AUPTIC.education half sehr engagiert, diese Konferenz über die Integration der Digitalisierung zu organisieren.

AupticDank der Unterstützung des Vereins AUPTIC.education haben 5 Dozierende von zwei Hochschulen des Kantons Wallis beschlossen, ihre Kompetenzen zu verbinden, um einem breiten Publikum, das in grosser Zahl gekommen ist, 5 Workshops, 5 Variationen zum Thema Integration der Digitalisierung im Bereich des Lehrens und Lernens anzubieten.

Umsetzung eines Animationsfilms mit Stop Motion Studio
Corinne Ramillon, Dozentin an der PH-VS führte die Teilnehmenden zuerst kurz in den Bereich Medienerziehung und Medienpädagogik ein. Anschliessend zeigte sie in ihrem Atelier die Umsetzung eines Animationsfilms auf einem iPad anhand der Anwendung Stop Motion Studio. Romaine Carrupt, ebenso Dozentin an der PH-VS befasste sich mit dem Einsatz der digitalen Medien im Rahmen der Evaluation in virtuelle Klassen und zwar bezüglich der Selbstevaluation und der Evaluation durch Peers. Natalie Sarrasin, Dozentin an der HES-SO stellte die unterschiedlichen kollaborativen Möglichkeiten mit dem Tool Google Slide vor. Zarina Charlesworth, Dozentin an der HEG-Arc befasste sich mit der Organisation und Verwaltung von Aufgaben mit Evernote oder OneNote. Abschliessend entwickelte Hervé Barras, Dozent an der PH-VS das Thema der Befragung und der Online-Erstellung von synchronen Kommentaren durch den Einsatz von Socrative und SpeakUp. 

Die digitale Bildung des 21. Jahrhunderts
Der Erfolg war da, das Publikum kam denn auch zahlreich. Es war sehr wissbegierig und wünscht sich weitere Anlässe dieser Art. Peter Summermatter, Direktionsadjunkt an der PH-VS, kündigte an, dass die PH-VS im Verlaufe des Herbstes einen weiteren AUPTIC-Abend in Aussicht für Lehrpersonen, die an der digitalen Bildung des 21. Jahrhunderts interessiert sind, organisieren wird.

Foto : von rechts nach links: Romaine Carrupt - Natalie Sarrasin - Hervé Barras - Zarina Charlesworth - Corinne Ramillon - Peter Summermatter.

 

 

Deutsch ist geni@l
Die Fachberatung der PH-VS bildet die Lehrperson der OS aus

St-Maurice (pac) – Mai 2018: Seit circa 10 Jahren hat das Wallis sehr viel Energie in das Thema Sprachen investiert. Mehr als 1000 Lehrpersonen profitierten von den Sprachkursen, die die Abteilung Weiterbildung der PH-VS im frankophonen Teil erteilt hat. Mit der Etappe des neuen Geni@l click verfügen die OS-Lehrpersonen nun über eine sehr gut harmonisierte Methode mit den Unterrichtseinheiten der Primaschule und über ein reichhaltiges technisches und pädagogisches Potential.

enseignantBei der Einführung dieser obligatorischen Weiterbildungstage, erinnerte Schulinspektor Jean-Pierre Gaspoz an die progressive Einführung der Pyramide, ebenso für die deutsche wie für die englische Sprache. Der grüne Max für die 5. und 6. Harmos, Junior für die die 7. Und 8. und jetzt Geni@l click für die 9. in der Orientierungsschule bilden eine gut koordinierte pädagogische Einheit, die mit zahlreichen sehr modernen Mitteln bestückt ist. Eine identische Arbeit wird im Englischen gemacht. Für den Unterricht der deutschen Sprache wurde mittels Pilotklassen mit einer vernünftigen Vorsicht gearbeitet. Lehrpersonen wie Blaise Germanier, Céline Schaller und Catherine Mauron konnten die neuen Mittel testen.

Die wertvollen roten Fäden der Fachberatung
Géraldine Berset, Fachberaterin PH-VS für Deutsch an der O.S., in Begleitung von Kollegen-Innen Erika Borloz, Michael Kaelin und Eveline Ziehli pilotieren diese Arbeitstage, die es allen Lehrpersonen erlauben, die Details der neuen Produkte zu entdecken. Die germanische Welt in ihrer Gesamtheit ist dabei präsent mit Sequenzen über Österreich und die deutsche Schweiz. Der gleiche Verlag steckt hinter allen drei Werken, somit ist die Vertikalität berücksichtigt. Das Gleiche gilt für den Gebrauch der neuen Technologien, mit z.B. der direkten Verbindung mit einer Webseite, sei es für die Lehrperson oder für die Lernenden. Das erlaubt eine dynamische persönliche Progression für die am meisten Motivierten.

Foto : Jean-Pierre Gaspoz, Erika Borloz, Michael Kaelin ; Catherin Mauron, Céline Schallerberter, Blaise Germanier und Géraldine Berset.

Die Sek-II-Abteilung der PH der Nordwestschweiz besucht die PH-VS
Wichtige Kontakte mit einer der grössten PHs der Schweiz

St-Maurice (pac) Mai 2018: Die PH der Nordwestschweiz ist eine der grössten in der Schweiz. Sie versammelt Studierende von Basel bis Solothurn. Die Verantwortlichen der Abteilung Sekundarstufe II dieser PH haben in diesem Semester die Verantwortlichen der PH-VS getroffen, um die jeweiligen Ausbildungskonzepte zu vergleichen.

sec-IIDie Delegation der PH Nordwestschweiz konnte das sehr originelle System entdecken, das im Wallis vor zehn Jahren eingeführt wurde, sprich die Teilzeit- und berufsbegleitende Ausbildung, der Gebrauch von hybriden Systemen und die kombinierte Ausbildung Sek I und II. Antoine Mudry, Verantwortlicher der Sekundarabteilung, und seine Mannschaft konnten feststellen, dass die Nordwestschweizer-Ausbildung manche gemeinsame Punkte mit der Walliser Ausbildung hat, auch wenn die Bündelung der wissenschaftlichen Kräfte im Rahmen der Romandie für die seltenen Fächer unter dem Namen DIDRO und der starke Wille der PH-VS, eine gute dezentralisierte Ausbildung in allen Regionen der Westschweiz zu gewährleisten, wesentliche Besonderheiten sind. Bei seinem Willkommenswort unterstrich PH-VS Direktor Patrice Clivaz die stark verankerte Unabhängigkeit der PH-VS, die sich nicht in einer komplexen Struktur wie der Fachhochschule Nordwestschweiz befindet, was aber nicht verhindert hat, dass die PH-VS zahlreiche sinnvolle Kollaborationen mit ihren Nachbarn etabliert hat.

Foto : Antoine Mudry, Yann Vuillet und Patrice Clivaz mit der Delegation der PH FHNW.

Diplomarbeiten an der PH-VS
Ein reichhaltiger Pool innovativer Analysen

St-Maurice (pac) – Mai 2018: Die Bachelorarbeiten an der PH-VS vertiefen verschiedene Themen. Sie sind die Frucht der Forschungsfreiheit der Studierenden. Eine kürzlich erschienene PH-VS-interne Studie beweist, dass die pädagogischen, psychologischen und didaktischen Felder das grösste Interesse erfahren. Die Vorstellung der Arbeiten gegenüber den beginnenden Studierenden ist immer eine wesentliche Etappe in der sensiblen Phase der Themenwahl.

diplomeNicole Jacquemet in St-Maurice und Edmund Steiner in Brig organisieren jedes Jahr die traditionelle Präsentationsveranstaltung der Bachelorarbeiten für die Grundausbildung. Indem sie kurz die Kernpunkte des analysierten Gegenstands den jüngeren KollegInnen vorstellen, bestärken sich die Studierenden des letzten Semesters im Hinblick auf die Verteidigung ihrer Diplomarbeit und  stellen mögliche Forschungsrichtungen für die nachfolgenden Jahrgänge dar. Die Studierenden zögern nicht, aktuelle und schwierige Themen anzutasten, wie z.B. die Wahrnehmung terroristischer Angriffe in Klassen mit starker multikultureller Zusammensetzung oder der Vergleich zwischen der religiösen Praxis bei jungen katholischen und reformierten Kindern in den Kantonen Waadt und Wallis.

Die didaktische Dimension noch mehr beanspruchen
Die Längsschnitt- und Global-Analyse aller Bachelorarbeiten unter der Verantwortung von Fabio Di Giacomo, Direktionsadjunkt, bringt die Tatsache zum Vorschein, dass die in der PH-VS realisierten Arbeiten eine breite Palette abdecken, aber auch, dass die didaktische Dimension noch mehr Interesse erhalten sollte.

Foto : von l. nach r. Bastien Bigler, Student im Bachelor für die Primarschule erklärt seine Arbeit Noémie Fai und Delphine Perren.

Sprachensymposium
Der Erfolg des Inverted Classroom

Siders (pac) – April 2018: Die HES SO in Zusammenarbeit mit der PH-VS hat sich seit mehr als 10 Jahren einen soliden Ruf mit dem all zweijährlichen Sprachensymposium erarbeitet. Am Samstag 28. April haben Leonard Adkins und Patrice Clivaz mehr als 250 Personen  aus der Schweiz, Italien und England zum immer mehr begangenen Weg des umgedrehten Unterrichts (Inverted Classroom) geführt.

symposium languesDiese 6. Ausgabe des Symposiums wurde durch die Konferenz von Ariane Dumont aus der Hochschule für Ingenieurwesen und Verwaltung in Yverdon eröffnet. Die Inversion der Klasse kommt zu einer tiefgreifenden Modifikation der Rolle der Lehrperson, indem Hausaufgaben als autonome Arbeit vor dem Unterricht gegeben werden. Die neuen Technologien erlauben diesen sehr interaktiven Datenaustausch. Indem sie sich auf die Arbeiten von Eric Mazur stützte, verteidigte Ariane Dumont mit Enthusiasmus dieses Modell, das auf der Mäeutik von Sokrates basiert. Sie präsentierte brisante neurologische Analysen, die beweisen, dass die zerebrale Aktivität von Studierenden in einem langen Frontalunterricht weniger intensiv als beim Schlafen ist.

Eine bemerkenswerte Atelierspalette
Verteilt in den circa 20 angebotenen Ateliers profitierten die Teilnehmenden, die aus zahlreichen Walliser und am Genfersee gelegenen Privatschulen und aus öffentlichen Schulen aus der Schweiz und dem Aostatal stammten, von einem reichhaltigen Atelierpanel. 40 Studierende der PH-VS konnten sich so an die konkrete Welt der Weiterbildlungen gewöhnen. Die Ateliers behandelten viele pädagogische Möglichkeiten, wie z.B. den Gebrauch eines Softballs in der Klasse, die vokale Sprachuntertitelung in einer Sprachklasse, die Übersetzung von Carambarsprüchen oder die Art, den Unterricht mithilfe der ICT zu boosten.

Foto : Die Teilnehmenden am runden Tisch, von links nach rechts, James Wingate, pädagogischer Autor aus England, Marcela De Meuron, Dozentin an der Universität von Lausanne, Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, Leonard Adkins, Professor an der HES SO, Grabriela Vernetto, Inspektorin aus dem Aostatal.

Forschungsmittag mit Sylvie Richard
Die sozio-emotionalen Kompetenzen der Kinder von 5-6 Jahren fördern

St-Maurice (pac) – April 2018: So tun als ob, ins Rollenspiel hineingehen, ist etwas, was junge Kinder im Laufe ihrer Entwicklung entdecken . Dieses  emotionale Kapital sollte die Lehrperson stark begleiten. Es geht zum Beispiel darum, die Hebel ebenso wie die Bremsen zu nützen, welche die gemischten Emotionen des kleinen Kindes prägen, das sich freut in die Klasse zu gehen und zur gleichen Zeit davor Angst hat. Freude, Traurigkeit, Wut und Angst lassen sich durch gezielte Strategien regulieren, unter anderem durch physio-entspannende Techniken. Mit ihrem Vortag darüber konnte Sylvie Richard, Professorin an der PH-VS, ein breites Publikum im Rahmen der Forschungsmittage begeistern.

midi rechercheDas Forschungsprojekt von Sylvie Richard wurde vor kurzer Zeit in Lyon an dem Ausbildungstag „Das Hirn hört das Herz“ präsentiert.  Was heisst es für das Kind „Sei aufmerksam“ oder „Beruhige dich!“?.

Die emotionalen Fähigkeiten durch das Rollenspiel trainieren
Wenn ein besseres Sprachniveau es erlaubt, leichter Emotionen zu beschreiben und zu regulieren, kann in diesem jungen Alter nicht alles mittels Sprache geschehen. Das Experimentieren als Alternative erlaubt es, sich in die Haut von anderen zu versetzen. So spielt ein unruhiges Kind beispielsweise die Rolle eines Arztes. Gemäss den gängigen Regeln schreit ein Arzt nicht. Das Kind kann also eine gewisse Ruhe antrainieren und vermeidet Verhalten, das nicht dieser „Rolle“ entspricht. Sylvie Richard präsentierte anschliessend die Resultate eines Vergleichs zwischen einer Studie der 50er-Jahre und der heutigen Situation. Es handelt sich um die Kapazität, ruhig und still in einem Rollenspiel zu bleiben, bei dem ein beinahe gefangener Dieb völlig still und leise verharren soll. Das Ergebnis der Studie: Die Selbstkontrollekapazitäten sind in diesem halben Jahrhundert gesunken. Das Lehren des Spiels, über den Weg des „So tun als ob“ scheint eine fruchtbare Strategie zu sein. Dies verlangt oft, dass die Lehrperson nicht zögert, sich voll am Spiel der Lernenden teilzunehmen, auch wenn sie dafür beispielsweise auf den Boden liegen muss.

Foto : Sylvie Richard während ihres Vortrages.

Arbeitstagung der GIRAF
Die PH-VS als Motor der frühen Bildung

St-Maurice (pac) – April  2018: Seit dem Inkrafttreten von Harmos werden die ehemaligen Kindergartenklassen gemeinsam mit der früheren 1. und 2. Klasse zum vierjährigen Zyklus 1 geführt. Auch wenn dieser Wechsel die grundlegende mit sehr jungen Kindern realisierte Arbeit aufgewertet hat, besteht trotzdem die Sorge einer «Verschulung in Richtung der Primarschule“. Die GIRAF als Interventions- und Forschungsgruppe für die frühe Bildung ist eine gemeinsame Gruppe der PH-Wallis und der PH-Waadt. Sie hat sich einen Namen in dieser Domäne gemacht. Der durch die GIRAF organisierte Studientag war hochstehend und schloss mit dem Vortrag «Kindergarten auf der Suche nach einem Evaluationsmodell» der belgischen Dozentin Sylvie Van Lint Muguerza ab.

thumb GIRAFIsabelle Truffer vertritt die PH-VS im Rahmen der frankophonen Koordination für die Fachdidaktiken und insbesondere für die Schaffung eines Masters in der Didaktik der frühen Bildung. Die PH-VS musste sich stark engagieren, damit zwischen der prestigevollen Mathematik und den Sprachen, die Didaktik der frühen Bildung Lernens ihren Platz als vollwertige Masterausbildlung im Hinblick auf den Nachwuchs der Dozierenden an den PHs gewinnen konnte. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Isabelle Truffer der PH-VS und Anne Clerc der PH-VD mündete in ein sehr wirksames und engagiertes Tandem, das bereits einige Publikationen zur dieser Thematik veröffentlicht hat. Das sympathische Kürzel GIRAF gab diesen originellen Namen der Arbeitsweise, die Verbindungen mit zahlreichen Hochschulen, von Göteborg in Schweden bis nach Canada geknüpft hat. In seinem Grusswort erinnerte Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, daran, dass die PH-VS das Privileg hat, mit ihren beiden Sprachen zwei verschiedene historische Praxis im Rahmen des Kindergartens abzudecken.

Sensible Variationen je nach Kanton
In den Einstiegsreferaten legte Laetitia Progin der PH-VD den Akzent auf die neue Rolle der Schuldirektionen, die die Schule nicht nur verwalten, sondern auch entwickeln müssen. Ihre Analyse der Evaluationsvorschriften in den Kantonen Genf und Waadt zeigte erhebliche Differenzen in der Anzahl von Vorschriften für die ersten beiden Jahre des Zyklus 1. Die nachfolgende Diskussion mit den Vertretenden der Lehrerinnen- und Lehrervereinigung und der Direktionen zeigte, dass das Thema Evaluation bei den ganz Kleinen delikat, manchmal sogar tabu ist. 

Der Schülerberuf
Nach der Intervention von Anne Clerc vor einem Publikum, wo sich circa 15 Studentinnen der PH-VS dazugesellt hatten, legte die belgische Professorin Sylvie Van Lint Muguerza ihre Aufmerksamkeit auf das Erlernen des Schülerberufes. In Belgien gehen quasi alle Kinder mit 2,5 Jahren in die „Mutter“-Schule. Die Forschung von Van Lint Muguerza erwähnt eine Feststellung eines 5-jähriges Kindes: «Heute habe ich gelernt, wie ich Pipi machen soll, wenn ich nicht muss». Ihre Beispiele bewegen sich zwischen den sehr ruhigen und den kognitiven Schülern, welche unterschiedliche Kompetenzen und soziale Voraussetzungen mitbringen. Im Hinblick auf die Schule stellen diese Differenzen eine Herausforderung dar, denn die Lehrperson muss wissen, wie sie es unter diesen Umständen ermöglicht, dass das einzelne Kind klar versteht, was es lernen soll. Statt Hausaufgaben zu erteilen, plädiert die Referentin für ein einfaches Lerntagebuch. Dabei sollte das Kind, bei einem Auftrag wie Steine aussuchen und zusammentun, im Idealfall dies nicht tun, weil es die Lehrerin verlangt, sondern weil es Kathedralen bauen will.

 

 

PIRACEF
Carine Tripet Lièvre übernimmt die Nachfolge von Laurent Emery

Lausanne (pac) – April 2018: Für den 10. Studienjahrgang hat die Westschweizer Ausbildung « PIRACEF » (Programm für Handarbeit und Hauswirtschaft) die Führungsequipe wegen Pensionierung vollumfänglich geändert. Carine Tripet Lièvre übernimmt damit die Nachfolge von Laurent Emery für die Vertretung der PH-VS.

piracefDiese gemeinsame Ausbildung hat in den letzten 10 Jahren circa 250 Personen ausgebildet, die aus den Kantonen Bern (französischer Teil), Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis (französischer Teil) stammen. Das dreijährige, berufsbegleitende Ausbildungsprogramm von 40 ECTS, welches jeweils mittwochs stattfindet, führt zu einer reichen Spezialisierung. Personen mit einem Zertifikat aus dem Gewerbe absolvieren zusätzlich ein Ausbildungsprogramm von 30 ECTS, um sich das fundamentale Wissen des Lehrberufs für den Unterricht dieser Fächer anzueignen.

4 neue Mitglieder des Pilotkomitees
Jahrelang haben der Waadtländer Denis Leuba, der Walliser Laurent Emery und 2 Kollegen aus BEJUNE und Fribourg die Kreation und Entwicklung von PIRACEF geprägt. Das Komitee wird neu von Rachel Attanasio präsidiert, die damals selber die Ausbildung PIRACEF besucht hat. Seit 10 Jahren ist Patrice Clivaz, als Vertreter der Direktionen aller Schulen der Romandie, zuständig für die Lancierung des Kurses. Clivaz betonte, was für ein wichtiges politisches Signal der Erfolg dieser Ausbildung in diesen speziellen Fächern aussendet.

Foto : Die neuen PIRACEF Walliser Studierenden in Begleitung von Carine Tripet Lièvre und Patrice Clivaz.

LITTERA Découverte
Die PH-VS im Herzen der Lese-Ateliers

St-Maurice (pac) April 2018: Die Stadt St-Maurice ist, dank der bemerkenswerten Arbeit einer passionierten Mannschaft, im Herzen der Jugendliteratur. Die 14. Ausgabe der LITTERA Découverte erlaubte der PH-VS, sich nochmals sehr stark in die Leseateliers einzubringen.

literaDer Heilpädagoge Fabrice Massy organisiert jedes Jahr einen Wettbewerb, an dem 1200 Jugendliche aus der ganzen Romandie teilnehmen. Daraus entsteht eine Publikation mit den besten Werken. Im offiziellen Teil zitierte Patrice Clivaz einige Stellen aus den besten Texten und verwies auf die Magie der Wörter, die den so wichtigen Zugang zum imaginären Bereich erlauben. Er gratulierte auch den PH-VS-Studentinnen, die die verschiedenen Leseateliers betreuten.

Foto: Die Studentinnen der PH-VS an der Littera Découverte.