Ereignisse 2016

Neues Modell für den «Sicherheitstag»

St-Maurice (pac) Oktober 2016: Das Lösen aller Probleme, die mit der Sicherheit und der Gesundheit zu tun haben - vom Nasenbluten bis zur Analyse des besten Wegs für einen Lehrausgang - ist eine starke Herausforderung für die Lehrpersonen. Die mit der entsprechenden Gesetzgebung verbundenen Erwartungen der Gesellschaft steigen konstant. Um die zukünftigen Lehrpersonen noch besser auf  diese Aufgaben vorzubereiten, hat die PH-VS einen spezifischen «Sicherheitstag» erprobt.

Denis MetraillerDie Studierenden des dritten Jahres des Bachelors für die Primarschule bereiten sich auf die grossen Praktika mit Übernahme der vollen Verantwortung vor. Nicht nur in der Turnhalle, sondern in allen Sektoren der Aktivitäten lauern Gefahren und es ist von zentraler Bedeutung, diese vorzeitig zu erkennen. In dieser Optik hat die Dozentenschaft für Sportdidaktik unter der Initiative von Nathalie Nanchen am Standort St-Maurice ein neues Ausbildungselement in Form einer Tagung vorgeschlagen, die vorwiegend die gesetzlichen Grundlagen und die Aneignung von zahlreichen richtigen professionellen Handlungen vor, während und nach den entsprechenden Aktivitäten behandelten. Die Vorträge vom Schulinspektor Denis Métrailler, von Vincent Ebenegger, Verantwortlicher für Sport an der Dienststelle für Unterrichtswesen und die vom Rettungssanitäter Hervé Salamin vorgeschlagenen praktischen Übungen haben zu dieser unentbehrlichen Bereicherung beigetragen. Die PH-VS konnte ein Dokument über diese Fragen veröffentlichen. Am Ende der Analyse der neuen Modalität wird das Projekt verfeinert und auch für den Standort Brig angeboten.

Foto: Denis Métrailler und Vincent Ebenegger

Ein neues Buch von Pierre Vianin

Nach Details suchen wie Columbo

St-Maurice (pac) Oktober 2016: Pierre Vianin, Dozent an der PH-VS fährt mit seiner glänzenden Autorenkarriere weiter. Ein ausgesuchtes Publikum war vor kurzer Zeit an der Vernissage seines neuesten Buches «Hilfeprozesse für die in Schwierigkeiten geratene Schüler» präsent. In der Weiterführung seines letzten Werkes «Christus als Pädagoge» mit seinem doppelten Blickwinkel als praktizierender Heilpädagoge und als Dozent an der PH-VS legt der Siderser Eckwerte, die im Zentrum der pädagogischen Aktion sind und die erlauben, den in Schwierigkeiten geratenen Schülerinnen und Schülern zu helfen.

Pierre VianinDas Buch wird im Verlag De Boeck publiziert. Pierre Vianin versucht eine edle Synthese zwischen gutem Menschenverstand und wissenschaftlichem Ansatz herzustellen. Die Wichtigkeit eines positiven Blickes auf die/den Jugendliche/-n, die/der ausgestiegen ist, ist wesentlich, um eine komplementäre Hilfe parallel zu den Bemühungen der Regelklassenlehrpersonen zu erbringen.

Indiziensuche

Das Vorgehen des Heilpädagogen versucht alle Indizien zu finden, welche die Schülerinnen und Schülern zum Ausstieg geführt haben. Sehr pragmatisch in seinen Erklärungen illustriert Pierre Vianin seine Thesen mit vielen Vergleichen. Somit sollte jede Heilpädagogin und jeder Heilpädagoge wie Kommissar Columbo auftreten, der alle Details des Kindesumfeldes untersucht, um den richtigen Ansatzpunkt zu finden, der zu einer positiven Dynamik führen wird. In seiner Einführung zur Vernissage vor einem vorwiegend nicht PH-VS angehörenden Publikum, unterstrich Patrice Clivaz, PH-VS Direktor, den Reichtum des Beitrages von Pierre Vianin. Dieser fügt sich bestens in die Entwicklung der PH-VS mit dem Masterangebot im Rahmen der Schulischen Heilpädagogik ein. Das Werk kann per E-Mail beim Autor bezogen werden:

Foto: zwei Vernissage-Teilnehmerinnen, Cécilia Favre und Christel Amsler sowie Sandrine Duay in Begleitung von Patrice Clivaz und Pierre Vianin

Konferenzen an der PH-VS

Von der Epistemologie der Wissenschaften bis zur Berufsentwicklung der jungen Lehrpersonen

St-Maurice (pac) September 2016: Intensiver Anfang des akademischen Jahres an der PH-VS mit drei Konferenzen in  einem Monat. Die erste Versammlung wurde durch Professor Luc Ria vom Institut Français de l’Education de l’école normale supérieure de Lyon einberufen, die zweite durch Yvan Pigeonnat enseignant-chercheur à l'Institut polytechnique de Grenoble. Beide Konferenzen wurden durch die UUL (Unterstützung des Unterrichtes und des Lernens der PH-VS) organisiert. Der PH-VS Dozent Pierre Vianin ergänzte diesen brillanten Panel mit der Vorstellung seines letzten Buches über Hilfeleistungen für Schüler/innen, die in Schwierigkeiten geraten sind.

Yves PigeonnatLuc Ria präsentierte den Gebrauch von Videoausbildungen, die den Berufseinstieg der neuen Lehrpersonen begünstigen. Er bewies, dass die Ausbildung der neuen Lehrpersonen nicht am Anfang der beruflichen Aktivität als Diplomierte zu Ende geht,  sondern dass diese noch während der ganzen Karriere in ihre Bildung intensivieren müssent.

Yves Pigeonnat und das Beispiel der Mathematik

DDer aus Grenoble stammende Yves Pigeonnat kommt aus der Welt der Mathematik. Er bot ein Atelier an, in welchem die Teilnehmenden das Werkzeug «Debatte» über mathematische Themen erproben konnten. Somit konnte er die Wirkung des vorgeschlagenen Werkzeuges besonders in den heterogenen Klassen nachweisen.
Diese Konferenzen sprachen ein breites Publikum an, das aus Mitglieder/innen der PH-VS, aber auch anderer Hochschulen und aus im Wallis unterrichtenden Lehrpersonen bestand.

Foto: Patrice Clivaz, PH-VS Direktor, Yves Pigeonnat, Universität von Grenoble, Hervé Barras, UUL PH-VS

Lehrpersonen und Ingenieure reden miteinander …

Zum Wohle der Schüler/innen

Siders (fdg) September 2016: Wie kann man Technik unterrichten? Wie kann man technische Fragen in den Unterricht integrieren? Wie kann man die jüngsten Schüler/innen motivieren, adäquat mit neuen Technologien zu arbeiten? Eine ganze Anzahl Fragen, die sich die zukünftigen Lehrpersonen der PH-VS im Rahmen der traditionellen Woche „Technik im Unterricht“ gestellt haben.

TechnikDie PH-VS, als einzige PH in der Westschweiz, hat im Studienplan eine Sensibilisierung für den Technikunterricht integriert und dieses Jahr den Blick auf die Zusammenarbeit mit High Tech Spezialisten gerichtet. Selbstverständlich fand diese spezielle Woche im Technopôle von Siders statt und zwar in enger Zusammenarbeit mit der HES-SO und der ECAV. Michel Deville, Professor an der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) untersuchte den Stellenwert der Technologie in unserer Gesellschaft. Besonders geschätzt wurden die Besuche bei den Start Ups und den technischen Laboratorien, welche 3D Druckarbeiten oder Videomontagen realisieren. Die von Sylvia Müller, Professorin an der PH-VS, organisierte Woche endete mit einer Präsentation, in der zukünftige Lehrpersonen Unterrichtssequenzen vorstellten, die in einer spielerischen Form die neuen Technologie integrieren. Die Diversität und die Qualität der vorgestellten Produkte attestierte die Wirksamkeit der Kollaboration zwischen den drei Walliser Hochschulen.

Foto: Studentinnen der PH-VS in voller Konfrontation mit der Technik

Kantonale Sitzung der Pädagogischen Fachberatung

180 000 Apps für die Bildung

Siders (pac) September 2016: Die PH-VS lädt traditionsgemäss die etwa fünfzig pädagogischen Fachberater/innen am Anfang des akademischen Jahres zu einer Arbeitstagung ein, die auch die Identität der Pädagogischen Fachberatung im Rahmen des Dienstleistungsauftrages des Statutes einer Hochschule stärken soll. Während dieser Sitzung wurde ebenso die umfassenden Aktivitäten des kantonalen MITIC Zentrums durch seinen Verantwortlichen Dominique Aymon präsentiert.

180000appsDer Direktor der PH-VS, Patrice Clivaz, betonte in seiner Eröffnungspräsentation die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Lehre, Forschung und Dienstleistung als DIE Grundlage einer Hochschule. In diesem Rahmen ist die Pädagogische Fachberatung neben der Weiterbildung das zentrale Element der Dienstleistungen. Die Lehrpersonen mit einer Fachberatungsfunktion sollen sich stark mit der Institution identifizieren können, um deren Werte und Spezifitäten zu teilen, denn diese Elemente sind Bestandteil der institutionellen Akkreditierung.

Pläsier und Herausforderung

Marcel Blumenthal und Michel Beytrison übermittelten die Botschaft der Dienststelle für Unterrichtswesen, die sich die Pädagogische Fachberatung so präsent wie möglich auf dem Terrain wünscht. Peter Summermatter ergänzte mit der Darstellung der neuen Führungsstruktur und unterstrich die notwendige Zusammenarbeit der pädagogischen Fachberater/innen mit der Präsidentin /dem Präsidenten der Kommission nach Fächer und Bereichen bei der Erstellung eines abgestimmten und wirksamen Aktionsplans. Auch das Anliegen zur transversalen Zusammenarbeit zwischen der Pädagogischen Fachberatung und dem MITIC Zentrum ist konstant. Die Vorträge von Dominique Aymon und von seinen Mitarbeitenden, welche teilweise auch als pädagogische Fachberater der PH-VS angehören, verdeutlichten ebenso das unglaubliche Potential der digitalen Mittel wie auch die Notwendigkeit einer tatkräftigen Unterstützung bei deren Umsetzung, denn die vielfältige  Auswahl der zum Download verfügbaren Applikationen kann für die Nutzer/innen eine rechte Herausforderung sein.

Foto: von l. nach r. Patrice Clivaz, PH-VS Direktor, Anouk Mévillot, Dominique Aymon, Verantwortlicher für das MITIC Zentrum,  Mathieu Moser, Carruzzo Mathieu, Elmar Biffiger und Peter Summermatter, Vize-Direktor PH-VS und Verantwortlicher für die Pädagogische Fachberatung

Diplomübergabe an der PH-VS

Unterwegs zur Akkreditierung

Brig (pac) September 2016: Um den Kriterien der institutionellen Akkreditierung nach den Bestimmungen der neuen Bundesgesetzgebung (HFKG) zu entsprechen, muss eine Hochschule drei solide Stützen haben: Lehre, Forschung und Dienstleistung. Die Zeremonie der Diplomübergabe vom Freitag, 23. September 2016 in Brig wurde unter das Motto der Weiterbildung gestellt, dies mit einer retrospektiven Ausstellung von den Publikation des Angebots während den letzten 15 Jahren, in welchen die Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung von den Verantwortlichen der PH-VS organisiert wurde - eines immer grösseren Weiterbildungsangebots im Rahmen des long life learnings. 153 Diplôme vom Typ Master und Bachelor wurden verliehen.

DiplomFeier 2016A82 Bachelor für die Primaschule, 52 Master und Diplôme für die Sekundarschule und 19 Master für die Heilpädagogik sowie rund 100 CAS (Certificate of Advanced Studies) Praktikumslehrperson und Schulen leiten, dies alles verdeutlicht die grosse Diversität der Angebote an den beiden Standorten Brig und St-Maurice.

Ein Tessiner im Wallis

Als Zeichen der Ausdehnung ihrer Attraktivität konnte die PH-VS zum ersten Male in ihrer Geschichte einen Master an einen Studenten aus dem Tessin verleihen. Dieser hatte sich entschlossen, seine Ausbildung in Ökonomie und Recht im Wallis zu besuchen. Wenn bereits seit einigen Jahren Personen aus den Kantonen Waadt, Genf und Bern von der an der PH-VS ineiner Teilzeitform für die Sekundarschule angebotenen Ausbildung profitieren,  ist die Präsenz eines italienischsprechenden Studenten ein neuer historischer Meilenstein. In seiner Rede betonte Direktor Patrice Clivaz die Wichtigkeit der begünstigen Entscheide, die der Departementsvorsteher vor kurzer Zeit getroffen hat. In den Regierungsplänen figuriert jetzt die Realisierung der institutionellen Akkreditierung der PH-VS. Diese soll so schnell wie möglich mit einer Revision der kantonalen Gesetzgebung für die PH-VS anfangen. Für die einzige pure Walliser Hochschule ist es eine Überlebensfrage, in dieser nationalen Liga zu bleiben und es gibt keine andere Alternative. Für die Studierenden sprach Alexandre Cipolla, Diplomierter für die Sekundarschule II. Herr Cipolla hat auch die Funktion eines Grossratssuppleanten und er ist unter den ersten Studierenden, welche von der PH-VS angebotenen Ausbildung - sei es für’s Gymnasium oder für die Berufsschule - profitiert haben. Departementsvorsteher Oskar Freysinger wiederholte seine Vision des Lehrerberufes als Beruf des Menschlichen par excellence.  Ebenso durch den Gesang, das Tanzen oder die Musik hat die PH-VS die ca. 800 an der Diplomfeier Anwesenden bezaubern können, umso mehr weil die Diplomübergabe mit der fantastischen gesanglichen Darbietung der Kinder von Zeneggen unter der Führung von Rachel Amacker im Rahmen der Kolibripreises verbunden war.

Fotogalerie: Diplomfeier 2016

Interkantonale IKAS-Tagung «Führen in der Schule»

Zwischen Lust und Frust

Saas-Fee (pac) September 2016: Eine Schule will geführt sein. Die Schuldirektionen haben eine praktisch identische Funktion wie diejenige des CEO eines kleinen und mittleren Unternehmens. Anfangs September hat die PH-VS in Saas Fee das jährliche Treffen der Direktionen der obligatorischen Schulen der Kantone Bern, Freiburg und Wallis organisiert.

IKAS 2016Unter dem provokativen Motto «Lust» aber nicht «Frust» haben die Weiterbildungsverantwortlichen der drei Pädagogischen Hochschulen Wallis, Bern und Freiburg unter der Führung von Peter Summermatter ein sehr breites Programm organisiert, das in den wunderschönen Walliser Alpen besonders Referate von Vertretungen der Privatwirtschaft ins Zentrum stellte.

Ist Leidenschaft lernbar?

Jan-Andreas Stiller, Manager vom Hotel Lenkerhof zeigte zum Beispiel auf, wie er in einem Hospitality Geschäft mit 24 Stunden Betrieb seine Mitarbeitenden motivieren kann.
Die 170 Teilnehmenden aus den drei Kantonen besuchten eine Anzahl Ateliers, um ihre Kompetenzen zu verbessern und dem Druck zwischen Eltern, Schülern, Finanzen und Behörden standzuhalten und adäquat handeln zu können.
In seinem Willkommenswort betonte Patrice Clivaz, Direktor der PH-VS, die Wichtigkeit für eine Hochschule, Unterstützung für die Weiterentwicklung der Kompetenzen im Bereich des Schulmanagements zu leisten.

Foto: von l. nach r. Peter Summermatter und Patrice Clivaz, PH-VS, Michael Pike, PH-FR und Gottfried Hodel, PH-BE

Die PH Kammer tagt zum ersten Mal in Brig

Brig (pac) Juni 2016: Seit mehr als 15 Jahren übt die PH-VS ihre Mission im Dienste der Bildung aus. Sie handelt in einem nationalen Kontext, wo die PH Kammer als eine der drei Säulen von swissuniversities handelt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte tagte die Kammer in Brig. In seiner Intervention brachte Departementsvorsteher Oskar Freysinger den doppelten Willen des Kantons, einerseits die PH-VS in ihrem unentbehrlichen Weg zur Akkreditierung zu unterstützen und parallel eine starke Führungsfunktion durch den Kanton zu behalten. Als Direktor der PH-VS wird Patrice Clivaz, Vize-Präsident der Kammer, durch seine Nomination zum Komiteemitglied ab September 2016 eine Vertretung auf höchstem Niveau von swissuniversities garantieren.

cohep Brig Plenum hell juni2016Das Thema der institutionellen Akkreditierung steht auf allen Agenden sämtlicher Hochschulen, denn der Countdown für die Vorstellung der umfangreichen Dossiers läuft. Die PH-VS verfügt über die nationale EDK Anerkennung ihrer verschiedenen Studiengänge: 2004 mit der Primarlehrpersonenausbildung, die 2013 bestätigt wurde und 2012-2013 für diejenigen der Sekundarausbildung und der schulischen Heilpädagogik. Die neu bevorstehende Akkreditierung bezieht sich auf die gesamte Institution mit einem speziellen Fokus auf das institutionelle Qualitätssystem. Gewisse Voraussetzungen, wie die Tatsache, eine juristische Person zu sein, erlauben das Eintreten. Dann besucht eine Expertenkommission in der Studierende, Dozierende und ausländische Experten vertreten sind, die Schule und überprüft Elemente wie die Nachhaltigkeit der Ressourcen, die Dauerhaftigkeit der Studierendenkohorten, die Freiheit der Forschung oder die Kompatibilität mit ökologischen Kriterien. 2015 wurde diese vom eidgenössischen Parlament beschlossene Gesetzgebung in Kraft gesetzt. Mit der Akkreditierung wird der Name „pädagogische Hochschule“ geschützt, was für einen peripheren Kanton wie der Kanton Wallis ohne universitäre Hochschule von höchster Wichtigkeit ist.

Strategie definieren

Die pädagogischen Hochschulen (PHs) sind die jüngsten Glieder im Bunde der drei Hochschultypen (universitäre Hochschulen, Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen). In Brig diskutierten die Rektorinnen und Rektoren der PHs über die Strategie für die nächsten Jahre. Die PHs wollen sich noch mehr im Rahmen von Angeboten in ihren Kernkompetenzen Pädagogik für die Mittelschulen und die tertiären Schulen profilieren. Eines der wichtigen Anliegen der PHs ist eben die Garantie einer starken dezentralisierten Ausbildungspräsenz, nicht nur für die Grossstädte im Schweizer Plateau, sondern auch für die Täler im romanischen Bündnerland sowie für die Tessiner und die Walliser Berge. Der Präsident der Kammer PH, Hans-Rudolf Schärer, führte Diskussionen, die auch das Thema der sinkenden interkantonalen Beträge für Studierende aus anderen Kantonen betreffen. Dies bereitet den PHs grosse Sorgen, wenn es darum geht, mit globalen Budgetreduktionen in fast allen Kantonen zu leben. Das Thema der Master in den Fachdidaktiken wurde auch angesprochen. Die Präsenz von Martina Weiss, Generalsekretärin von swissuniversities, bewies, dass die Dachorganisation ihr jüngstes Mitglied zu schätzen weiss. Das Rahmenprogramm im Stockalperschloss war Anlass für eine Entdeckung von Kaspar Jodok von Stockalper. Getreu dem Motto vom mehrsprachigen Stockalper, profiliert sich die PH-VS mit ihrer zweisprachigen Ausbildung.

Foto: vorne von l. nach r. Pascale Marro, Präsidentin des CAHR, Oskar Freysinger, Staatsrat, Martina Weiss, Generalsekretärin swissuniversities, Patrice Clivaz, Vize-Präsident Kammer PH, Hans-Ruedi Schaerer, Präsident PH Kammer, présidente du CAHR, vice-président chambre HEP, président chambre HEP

Disney an der Despedida

Sion (pac) Juni 2016: Die Despedida ist ein gut gehütetes Geheimnis. Seit 15 Jahren organisiert die Vereinigung der Studierenden jedes Jahr diesen sympathischen Anlass, aus dem sich ein ganz angenehmes Treffen zwischen PH-Mitarbeitenden und Studierenden ergibt. Dieses Jahr  fand der Anlass in Les Iles, Sitten statt. OK-Präsident Samuel Rion, Studierendenpräsident Steve Frily und ihr Komitee stellten den Abend unter das Thema „Disney".

Despedida 2016

 

Foto: Die Dozierenden machen beim traditionellen Spiel der Studierenden des dritten Jahres mit.

5. Sprachsymposium in Siders

Die Konnektivität im Zentrum der linguistischen Debatte

Siders (pac) 23. April 2016: Grossen Erfolg stellte sich für das 5. Sprachsymposium ein, welches die HES SO in Zusammenarbeit mit der PH-VS organisiert hat. Mehr als 300 Personen haben sich am Samstag mit der Problematik der Konnektivität befasst. Obwohl die Konnektivität immer mehr durch eine effizientere Technik durchgeht, nimmt sie nicht die menschliche Dimension weg.

symposium langue 2016Das von Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz, aus Walliser Schulen und aus Studierenden der PH-VS gebildete Publikum profitierte zuerst von einer Einführungskonferenz, die Adrian Doff hielt. Als Lehrer und Buchautor lud er die Zuhörer ein, zuerst die Similaritäten vor den Differenzen anzuschauen. Er machte dies mit Beispielen aus dem Bereich der Esskultur an manchen Orten der Welt. Rund 30 Workshops behandelten ebenso die Strenge der Grammatik, die Vorteile der neuen Apps für Smartphone, wie die Gestik oder die Stimme, darunter auch diejenigen der PH-VS Dozierenden Alain Metry, Olivier Bucher, René Providoli, Edmund Steiner und Carine Trippet Lièvre.

Am Runden Tisch nahmen Chiara Pirala (Universität Mailand), Gaby Probst (HEG Fribourg), Léonard Adkins (HES SO) und Patrice Clivaz (PH-VS) teil. Sehr gekonnt in den vier Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Italienich behandelten sie die gute Konnektivität im Dreieck Lehrperson - Stoff - Studierende. 

Foto: Chiara Pirala, Léonard Adkins, Patrice Clivaz, Gaby Probst