2. Schule und Schulentwicklung

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Lernveranstaltung geht vom Versuch einer Bestimmung des aktuellen Ist- und des wünschbaren Soll-Zustand der Schule aus und begreift Schulentwicklung als Möglichkeit, systematischer und bewusst gestaltend vom Ist zum Soll zu gelangen. 

Im Rahmen von drei Ansätzen pädagogischer Schulentwicklung, nämlich der Organisations-, der Personal- und der Unterrichtsentwicklung, werden übergreifend verschiedene Handlungsfelder der aktuellen Schulentwicklungs-diskussionen angesprochen, so unter anderem der Austausch über pädagogische Leitvorstellungen und Schulprogramm, professionelle Arbeits- und Lerngemeinschaften, Qualitätsentwicklung und Evaluation oder Kommunikation und Feedbackkultur von Schulen. Mit Hilfe des gemeinsam erarbeiteten Orientierungs- und Zielwissen werden innovative Schulentwicklungsmassnahmen aus der Praxis aufgearbeitet und diskutiert.

Schlüsselwörter:

 

Literatur und Quellen:

 

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

Die Lernveranstaltung führt in die Themen der Psychosoziologie ein und richtet den Fokus auf Teams, die Teamentwicklung und die Arbeit in Teams. In der Lernveranstaltung werden die Voraussetzungen für die Arbeit in Teams geschaffen auf der Basis psychosoziologischer/sozialpsychologischer Grundelemente, insbesondere der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Struktur und Dynamik einer aufgabenzentrierten Gruppe, der Aspekte der Interaktion und Kommunikation und des Umgangs mit Konflikten. Neben der Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen werden die Studierenden im Verlauf der Lernveranstaltung Gelegenheit erhalten in individueller Arbeit sowie in Lerngruppen verschiedene Phasen der Teamentwicklung und der Teamarbeit konkret zu erfahren und diese Phasen zu reflektieren.

Schlüsselwörter:

 

Literatur und Quellen:

Aronson, Elliot; Wilson, Timothy & Akert, Robin (2014). Sozialpsychologie. (8., aktualisierte Auflage). Pearson Studium, München.

Gellert, M., Nowak, C. (2010). Teamarbeit, Teamentwicklung, Teamberatung: Ein Praxis-buch für die Arbeit in und mit Teams. (4. Auflage). Meezen: Limmer.

Glasl, F. (2010). Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. 11. aktualisierte Auflage, Haupt, Bern. S. 233-300.

Kalt, M. (2012). Lernprozesse von Gruppen begleiten. In : Negri, C. (Hrsg.) Angewandte Psychologie für die Personalentwicklung. Konzepte und Methoden für Bildungsmanage-ment, betriebliche Aus- und Weiterbildung. Springer, Berlin, S. 225-249.

Tuckman, B. W. (2001). Developmental Sequence in Small Groups. Classics for Group Facilitaitors, In: Group Facilitation: A Research and Applications Journal. IAF, Nr 3, Spring 2001, S. 66-81.

 

Beschrieb der Lehrveranstaltung:

In der Lehrveranstaltung 2.3 wird Kreativität als jene Metakompetenz behandelt, die in allen Disziplinen zu neuen Lösungen und innovativen Ansätzen führt. Kreativität wird also – in Anlehnung an die amerikanische Kreativitätsforschung – als Problemlösekompetenz betrachtet, als deren Voraussetzung umfassende Wahrnehmungsvorgänge und flexibles Denken gelten.

Die Wichtigkeit der Förderung der Kreativität liegt in der Tatsache, dass im Alltag in jeder Lebenssituation Menschen gefordert sind, mit adäquaten Lösungen auf Herausforderungen zu reagieren und innovative Lösungen zu entwerfen.

Die Lv 2.3 versucht also einerseits, die als Bedingungen für Kreativität genannten Wahrnehmungsvorgänge und das flexible Denken zu analysieren, aber vor allem konkrete Fördermöglichkeiten der Kreativität auf Basis- und Primarstufe in Theorie kennenzulernen und in Praxis zu erproben.

Beleuchtet werden dabei sowohl der kreative Prozess und die Innovation wie auch die zahlreichen Faktoren (z.b. kognitive, konative, usw.) welche sich auf die kreative Kompetenz jedes Menschen auswirken.

Die Auseinandersetzung mit didaktischen Aspekten einer kreativen Lernkultur soll es den Studierenden ermöglichen, ihren eigenen Unterricht bezüglich dieser transversalen Kompetenz zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. 

Schlüsselwörter:

Kreativität, Problemlösekompetenz, Innovation, Präparationsphase, Inkubationsphase, Illuminationsphase, Umsetzung und Verifikation, Divergentes Denken, Konvergentes Denken, Flexibilität, Fluidität

Literatur und Quellen:

Guilford, J. P.: Creativity, in: American Psychologist, 5, 1950.

Lubart, T.: Creativity, in: R. J. Sternberg (Hg.) : Thinking and Problem Solving. New York: Academic Press, 1994.

Landau, Erika: Psychologie der Kreativität. Reinbek, 1973.

Spitzer, Manfred: Geist im Netz – Modelle für Lernen, Denken und Handeln. Heidelberg und Berlin, 2000.

Torrance, E. P. Tests de pensée créative. Paris : Ed. du Centre de psychologie appliquée. 1972.

Rogers, C. R. : Entwicklung der Persönlichkeit. 13. Auflage. Stuttgart: Klett – Cotta, 2000.